Verkehr

Velospur am Cityring – ACS kündigt Rekurs an

Der Autoverband findet die Pläne unverhältnismässig und erwartet mehr Stau und Ausweichverkehr in den Quartieren.

TeilnehmerInnen an einer Protestaktion des Aktionsbuendnisses Kidical Mass, fuer besser ausgebaute und sichere Velowege in der Schweiz, fahren auf Fahrraedern durch die Stadt in Basel, am Samstag, 14. Mai 2022. Bei der Umsetzung des neuen Veloweggesetzes sollen Staedte und Gemeinden auch Kinder und aeltere VelofahrerInnen beruecksichtigen. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)
Autofahrer*innen sollen Spuren an Velos abgeben (Bild: © KEYSTONE / GEORGIOS KEFALAS)

Nachdem der Kanton Basel-Stadt angekündigt hat, beim Cityring eine Autospur zu streichen und diese für Velos freizugeben, legt der ACS Basel Rekurs ein. Nach den Plänen des Kantons sollen Velofahrer*innen streckenweise breitere Velospuren bekommen oder den Busstreifen mitbenutzen dürfen, um sicherer voranzukommen. Mit einer eigenen Busspur soll der 30er-Bus den Fahrplan besser einhalten können. Im Umkehrschluss würden für Autos Fahrspuren wegfallen. Der Kanton findet die Änderungen für den Autoverkehr verträglich, der ACS widerspricht: Er befürchtet eine Halbierung der Kapazitäten für Autos und bezeichnet die Anpassung als unverhältnismässig – Stau und Ausweichverkehr in den Quartieren würden zunehmen, die Erreichbarkeit der Stadt erschwert werden und so die Attraktivität von Basel leiden. (phi)

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