Velospur am Cityring – ACS kündigt Rekurs an
Der Autoverband findet die Pläne unverhältnismässig und erwartet mehr Stau und Ausweichverkehr in den Quartieren.
Nachdem der Kanton Basel-Stadt angekündigt hat, beim Cityring eine Autospur zu streichen und diese für Velos freizugeben, legt der ACS Basel Rekurs ein. Nach den Plänen des Kantons sollen Velofahrer*innen streckenweise breitere Velospuren bekommen oder den Busstreifen mitbenutzen dürfen, um sicherer voranzukommen. Mit einer eigenen Busspur soll der 30er-Bus den Fahrplan besser einhalten können. Im Umkehrschluss würden für Autos Fahrspuren wegfallen. Der Kanton findet die Änderungen für den Autoverkehr verträglich, der ACS widerspricht: Er befürchtet eine Halbierung der Kapazitäten für Autos und bezeichnet die Anpassung als unverhältnismässig – Stau und Ausweichverkehr in den Quartieren würden zunehmen, die Erreichbarkeit der Stadt erschwert werden und so die Attraktivität von Basel leiden. (phi)