2026-03-05 Frage des Tages Social-Media-Verbot-1

Braucht Basel die Durchmesserlinie wirklich?

Das Herzstück-Herzensprojekt von Esther Keller und Isaac Reber hatte nach dem im Herbst veröffentlichten Bericht von ETH-Professor Ulrich Weidmann in Bundesbern einen schweren Stand. Kurz darauf stampften die Baudirektor*innen der beiden Basel eine überarbeitete Projektidee aus dem Boden: die Durchmesserlinie. Eine unterirdische Direktverbindung zwischen dem Bahnhof SBB und dem Badischen Bahnhof. Diese abgespeckte Variante für 7 Milliarden Franken erhielt diesmal auch das «Go» aus Bern. Doch der Zug gerät schon wieder ins Stocken. Erster Halt: Referendum. Mit 2244 gültigen Stimmen bringt nun die Partei der Arbeit (PdA) Basel das Projekt vors Volk. Ein entsprechender Eintrag war am Mittwoch im Kantonsblatt zu lesen. Am 7. Januar 2026 bewilligte der Grosse Rat weitere Arbeiten am Bahnknoten Basel. Der Regierungsrat beantragte dafür 3,6 Millionen Franken für Planungen rund um den Bahnknoten Basel, mitunter 850’000 für «Lobbying in Bundesbern». Die PdA bezeichnet die Durchmesserlinie auf ihrer Webseite als «unsinnig» und spricht von «sinnlos verschwendeten Millionenbeträgen». Jetzt entscheidet die Basler Stimmbevölkerung.

801 Stimmen
26
Shahed Staub
Moderation
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Manuel Friesecke
04. März 2026 um 16:45

Mit der Durchmesserlinie das Dreiland verbinden

Das Herzstück Regio-S-Bahn erhöht die Effizienz im Bahn-System und ist das zentrale Projekt zur Vernetzung der nationalen Bahnnetze der trinationalen Region Basel. Seine Realisierung ist die Voraussetzung dafür, dass die heute untereinander nur unzulänglich verbundenen Regionalverkehrslinien in der Nordwestschweiz, in Südbaden und im Elsass zusammenwachsen und zu einem echten S-Bahnnetz mit Durchmesserlinien werden. Das Herzstück nützt Bevölkerung und Wirtschaft in der Nordwestschweiz und im Dreiland und trägt zu einer gesunden Entwicklung der Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsräume unserer Region bei.

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Oliver Thommen
Grossrat GRÜNE

Partei des Autos?

Um auf einer der wichtigsten Nord-Süd-Passagen des Kontinents eine möglichst ökologische Mobilität aufzubauen, braucht es eine Entflechtung des Regionalverkehrs in Basel und einen Ausbau des ÖV. Wie soll der Verkehr sonst von Nord nach Süd fliessen, genau, am Ende haben wir einen Ausbau der Strassenkapazität, wenn wir Güter und Menschen nicht auf die Schienen bringen können.

Bajour an der offiziellen Bundesfeier zum 1. August am Rheinbord 2025
Wir suchen Dich!

Wir bei Bajour sind dabei, ein echtes Zukunftslabor für Lokaljournalismus zu entwickeln, und dafür brauchen wir dich: Eine*n Redaktor*in mit Erfahrung, die*der den Glauben an das Wachstum der Branche nicht verloren hat. Wir suchen eine Person, die keine Lust mehr auf Abbau hat, sondern richtig Bock, etwas Neues aufzubauen. Start: Juni 2026

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Basler Fasnacht bi Bajour

Basler Fasnacht Keller

Dr Hintergrübler am 23. Februar 2026

D Stimmig isch im Käller

An der Fasnacht passiert etwas Seltsames in unserer Stadt — etwas, das man im Alltag kaum bemerkt oder gar nicht mal so gern tut. Plötzlich zieht es einen nicht mehr nach oben in die warme Stube, sondern nach unten. In Keller, Untergeschosse, Hinterhöfe. Und dieser Abstieg fühlt sich nicht an wie ein Abstieg. Er geschieht fliessend, fast wie von selbst, als würde man einer unsichtbaren Strömung folgen.

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Verkäufer Blaggedde Plakette

Valerie Wendenburg am 23. Februar 2026

Was hesch aa: Kupfer, Silber oder Gold?

Die Fasnachts-Blagedde gibt’s bekanntermassen in Kupfer, Silber, Gold und als Bijou. Wer aber kauft welche Plakette – und warum? Wir haben uns umgehört.

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Mattia Serena Laterne Junteressli Fasnacht

David Rutschmann am 23. Februar 2026

«Wollten etwas weniger brav sein»

Die gemischte Clique Junteressli steht für die Emanzipation der Frauen in der Strassenfasnacht. Dieses Jahr kokettieren sie mit der Abschaffung des Frauenstimmrechts. Mattia Serena hat das mit Chätzli, Leu und Hyäne auf die Laterne gebracht.

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Fasnacht Woko

Ina Bullwinkel am 20. Februar 2026

Waggis international

Die Fasnachts-Integration ist quasi die Kirsche auf der migrantischen Zugehörigkeitstorte. Chefredaktorin Ina Bullwinkel denkt über ein Ausländer-Schyssdräggziigli nach. Vorwärts, Marsch!

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Fasnachts Stollen

Helena Krauser,Dominik Asche am 19. Februar 2026

Die Fasnacht kehrt in den Sperber-Keller zurück

Während der drey scheenschte Dääg wird im Keller des ehemaligen Hotel Basel wieder gefeiert: Die Tamburen-Gruppe PISDIG organisiert dort gemeinsam mit dem Pop-up-Weinbistro Cork & Fork Partys unter dem Namen «dr Stolle».

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Schulfasnacht Bajourletten

Salome Jelk am 12. Februar 2026

Schulklasse verkleidet sich als Bajourletten

Die Schüler*innen der 6A in Kleinhüningen haben sich ein besonderes Kostüm für die Schulfasnacht ausgedacht. Sie wollen als Bajourletten gehen. Wir sind im Werkunterricht vorbeigegangen, um herauszufinden, was genau hinter der Idee steckt.

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veronika Röthlisberger

Valerie Zaslawski am 22. Januar 2026

Kontrollen und Feuerverbot im Cliquenkeller

Die Basler Regierung hat ihr Massnahmenpaket für eine sichere Fasnacht vorgestellt. Neben einem Feuerverbot soll mit Stichproben kontrolliert werden, dass die maximalen Personenzahlen in den Cliquenkellern ein- und Fluchtwege freigehalten werden. Die Direktorin der Basler Gebäudeversicherung erklärt, weshalb es das braucht.

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Fasnacht Wochenkommentar

Ina Bullwinkel am 14. März 2025

Woke Waggis?

Die Fasnacht sind drei Tage gelebte Gemeinsamkeit und immer auch ein politisches Brennglas. Klar ist, dass dabei auf Zeedel und Bängg nach oben getreten wird. Nicht immer jedoch ist allen klar, wer oben und wer unten ist, meint Chefredaktorin Ina Bullwinkel.

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Basler Fasnacht 2025 Eurovision ESC

Dominik Asche am 13. März 2025

Euro-Vision à la Fasnacht

Der Eurovision Song Contest war eines der dominierenden Themen dieser Fasnacht. Kostüme, Wägen und Laternen verbreiteten Vorfreudestimmung. Mal kritisch, mal lustig, mal süss.

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Basler Fasnacht 2025 – Syg wie de wottsch

Dominik Asche am 13. März 2025

Syg wie de wottsch

Fasnacht ist Ausnahmezustand. Alles ist erlaubt. Vor allem, wenn das Motto es einem vorschreibt. Ein paar Regeln gibt es dann doch.

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Da haben wir den Zwätschgesalaat

Vier neue Schnitzelbänke sind dieses Jahr zum Comité gestossen. Einer davon: der Zwätschgesalaat. Ein Porträt vom Fasnachtszyschtig.

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Wie de wotsch Schyssdräggzygli Geister

David Rutschmann am 12. März 2025

Von Freigeistern und Kleingeistern

Das Schyssdräggzygli «Wie de wotsch» bummelt seit 17 Jahren mit kreativen Ideen durch die Fasnacht. Das Fasnachtsmotto «Syg wie de wottsch» scheint massgeschneidert für das Duo.

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Nachwuchswettbewerb Scoop!

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Anna Pergher,Hannah Schönhaus am 31. Januar 2026

Die Kontroverse um Nürnbergs Paviane

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Künstliche Intelligenz KI AI in der Schule

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Lernen wir noch etwas? Und muss der Unterricht wegen KI verändert werden?

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Sophia Oeschger am 30. Januar 2026

Filter, Post, Like – Wie Social Media die Psyche Jugendlicher belastet

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Politik im Hochformat

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Polit-Gespräche zum Jahresende

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am 23. Dezember 2025

Kleine Hommage an grosse Frauen

Die Adventszeit haben in der Kindheit von Kolumnistin Cathérine Miville vor allem die starken Frauen in ihrem Leben geprägt. Sie standen in der Küche – während die Männer über Politik diskutierten. Dabei waren die weiblichen Familienmitglieder nicht weniger politisch aktiv und haben Grosses geleistet, als Vereinbarkeit noch ein Fremdwort war.

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Der Basta-Präsident sucht Lösungen jenseits des Kapitalismus und weiss noch nicht, ob die Partei zur Regierungsratswahl antreten wird – obwohl sie mit Sibel Arslan über die linksgrüne Top-Kandidatin verfügt.

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Julia Baumgartner Interview

Michelle Isler am 17. Dezember 2025

«Die Mehrheitsverhältnisse im Parlament sind instabil und unzuverlässig»

Julia Baumgartner wurde dieses Jahr Grossrätin und SP-Präsidentin. Im Interview blickt sie zurück auf hitzige Diskussionen über das Standortpaket, auf ihre Nähe zur Juso und prognostiziert, dass der Steuer-Direktabzug ihre Partei im 2026 umtreiben wird. Die Chorleiterin teilt zudem, welches Lied sie mit ihrer Partei einstudieren würde.

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Sara Murray und Franz-Xaver Leonhardt, die Mitte

Helena Krauser am 15. Dezember 2025

«Die Leute sehnen sich nach Vernunft und Ruhe»

Die Mitte-Co-Präsident*innen Sara Murray und Franz-Xaver Leonhardt fordern mehr politische Visionen und sprechen im Interview über Strategien für eine effiziente Regierung und ihre Rolle als Vermittlerin.

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Valerie Zaslawski am 12. Dezember 2025

«Abschottung und Diskriminierung gehören nicht zu unserer Politik»

Die Frohnatur Johannes Barth erzählt im Interview, wie sich die Basler FDP unter ihm als Präsident von einer «Nörgler-Partei» in einen konstruktiven Vorstand verwandelt hat, der anpackt statt nur zu sprechen. Er träumt sogar davon, bald im Regierungsrat zu sitzen.

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Pascal Messerli, Präsident SVP Basel-Stadt, 27.11.2025

David Rutschmann am 10. Dezember 2025

«Ein Basler SVP-Nationalratssitz ist nicht mehr unrealistisch»

Nach den turbulenten Statthalter*innen-Wahlen Anfang Jahr will die SVP bald die Grossratspräsidentin stellen. Präsident Pascal Messerli ist zuversichtlich. Im Interview spricht er über die Anti-Chaoten-Initiative, bürgerliche Zusammenarbeit und die Bilateralen III mit der EU.

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«Die Grünen kommen nicht im Alleingang in die Regierung»

Nach zwei verpassten Anläufen wollen die Grünen bei den nächsten Wahlen unbedingt einen Sitz im Regierungsrat sichern. Im Interview erklären Co-Parteipräsidentin Fleur Weibel und Fraktionspräsidentin Jo Vergeat, wie das der Partei gelingen soll, die aus ihrer Sicht im Moment allzu oft aufs Klima reduziert wird.

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Gabriel Nigon

Valerie Wendenburg am 04. Dezember 2025

«Ich möchte, dass Basel weiter in der Champions League spielt»

Seit einem halben Jahr präsidiert Gabriel Nigon die LDP. Die «Sonderrolle» der Partei in der Schweiz sei für ihn zugleich «Herausforderung und Privileg». Im Interview zum Jahresrückblick sagt er, dass er das Basler Stadtbild attraktiver machen und Ordnung am Bahnhofplatz schaffen will. Und er appelliert an das Verantwortungsbewusstsein der Basler*innen.

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Wem gehört Basel Gif
Parterre-Gruppe: Betreibungen in Millionenhöhe
von Valerie Zaslawski, Samuel Hufschmid, Ina Bullwinkel
Für die Zahlungsnot bei der Basler Gastro-Gruppe Parterre nennt CEO Peter Sterli einen scheinbar plausiblen Grund: Die Pandemie. Ein Betreibungsregisterauszug belegt: Probleme gab es schon vorher. Auch aktuell gibt es über 100 Betreibungen gegen die Gruppe, offen sind mehr als eine Million Franken.