Keine Pipipausen mehr im Dreikönig
Von Valerie Zaslawski,
«Warum baut man ein Autobahn-Dreieck in die Innenstadt?»
Von David Rutschmann,
Gefährdet die Abstimmungspanne das E-Voting?
2048 Stimmen, die bei den vergangenen Abstimmungen per E-Voting eingegangen sind, konnten von der Basler Staatskanzlei nicht ausgewertet werden. Schuld sind PIN-geschützte USB-Sticks, auf denen sich die Passwörter zum Entschlüsseln der Stimmdaten befinden. Sie lassen sich nicht mehr öffnen. Die Stimmen wurden vorläufig nicht gezählt. Wenn bis zur Publikation des Endergebnisses keine Lösung vorliegt, müssen sie als «ungültig» registriert werden. Betroffen sind Auslandschweizer*innen und Menschen mit Behinderung. Blinde können – neben der vom Bund mit dem Schweizerischen Blindenverband entwickelten Abstimmungsschablone – nur mittels E-Voting selbstständig und unter Wahrung des Stimmgeheimnisses wählen und abstimmen. Basel-Stadt sowie Thurgau, St. Gallen und Graubünden bieten für sie seit einigen Jahren E-Voting an. Basel-Stadt wird in diesem Jahr die E-Voting-Option auf 30 Prozent der Stimmberechtigten ausweiten.
Wie bitte?
Memorysticks mit Passwörter drauf? Wie bitte? Und dann versuchen sie es noch, selber zu knacken (forensik)? Haben die schon mal etwas von asymmetrischer Kryptografie gehört??Das klingt für mich nach einer schlechten Sicherheitsarchitektur. Alle, die sich mit IT-Sicherheit auskennen, sind gegen digitales Stimmen. Lasst es einfach.
Grossrat LDP / Digital Auditor
Das E-Voting-System in Basel-Stadt nutzt ein Sicherheitskonzept, das technisch einer Hardware-Wallet (wie Ledger oder Trezor) gleicht. Die Stimmen liegen in einer digitalen Urne, die nur mit physischen, PIN-geschützten USB-Sticks entschlüsselt werden kann. Diese Sticks halten die privaten Schlüssel strikt offline und verteilt auf mehrere Personen (Multi-Sig-Prinzip), was Manipulationen von aussen praktisch unmöglich macht. Der Vorfall vom 8. März 2026, bei dem 2048 Stimmen wegen defekter USB-Sticks nicht ausgezählt werden konnten, beweist paradoxerweise die enorme Sicherheit: Das System lässt sich selbst von den Behörden nicht «knacken» oder per Hintertür umgehen. Um solche Hardware-Risiken künftig zu minimieren, sollte der Prozess um redundante Backup-Sticks oder eine Shamir’s Secret Sharing Verteilung ergänzt werden. Damit könnten defekte Einzelsticks durch Ersatz-Fragmente sicher ersetzt werden, ohne das Stimmgeheimnis zu gefährden.
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Die Kapo hat ein Sexismus-Problem
Von David Rutschmann,
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Von Gianna Hablützel-Bürki,
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«Wir sind im Kriegsgebiet»
Von David Rutschmann,
Nachwuchswettbewerb Scoop!
Lust, als Journalist*in durch das Basler Umland zu rennen und Geschichten zurückzubringen? Dann bewirb dich als Praktikant*in bei Bajour. Start: ab sofort.