2026-03-10 Frage des Tages Abstimmungspanne-1 (1)

Gefährdet die Abstimmungspanne das E-Voting?

2048 Stimmen, die bei den vergangenen Abstimmungen per E-Voting eingegangen sind, konnten von der Basler Staatskanzlei nicht ausgewertet werden. Schuld sind PIN-geschützte USB-Sticks, auf denen sich die Passwörter zum Entschlüsseln der Stimmdaten befinden. Sie lassen sich nicht mehr öffnen. Die Stimmen wurden vorläufig nicht gezählt. Wenn bis zur Publikation des Endergebnisses keine Lösung vorliegt, müssen sie als «ungültig» registriert werden. Betroffen sind Auslandschweizer*innen und Menschen mit Behinderung. Beispielsweise Blinde können nur mittels E-Voting unter Wahrung des Stimmgeheimnisses, also ohne Unterstützung, wählen und abstimmen. Basel-Stadt sowie Thurgau, St. Gallen und Graubünden bieten für sie seit einigen Jahren E-Voting an. Basel-Stadt wird in diesem Jahr die E-Voting-Option auf 30 Prozent der Stimmberechtigten ausweiten.

16 Stimmen
26
Shahed Staub
Moderation
Top antworten
2016 portrait christian gezeichnet beschnitten
Christian Mueller
Aktivist

Ja. leider!

Das EVoting muss so sicher sein, wie des analoge Wählen. Sonst ist es nichts Wert... Leider.

Anina Ineichen, Grossrätin Grüne BS
09. März 2026 um 17:52

E-Voting ja, aber

Nicht alle Menschen sind in der Lage, brieflich abzustimmen oder persönlich an die Urne zu gehen. Für diese Personen stellt E-Voting eine grosse Chance dar, die wir nutzen sollten. Das Stimmrecht ist ein fundamentales – wenn nicht sogar das wichtigste – Recht in unserer Demokratie. Es muss daher sichergestellt werden, dass dieses Recht sowohl sicher ausgeübt werden kann, als auch technisch vor Manipulation geschützt ist. Ich denke, dass sollte machbar sein. Was jedoch keinesfalls akzeptabel ist, ist der Ausschluss ganzer Bevölkerungsgruppen vom Stimmrecht, wie dies leider am vergangenen Sonntag geschehen ist. Ich erwarte, dass sehr genau analysiert wird, was das Problem war und wie dies in Zukunft verhindert werden kann.

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