2026-03-06 Frage des Tages SRG (1)-1 (1)

Worauf muss sich die SRG nun fokussieren?

Die Schweiz sagt Nein: Am gestrigen Abstimmungssonntag wurde die Initiative «200 Franken sind genug! (SRG-Initiative)» abgelehnt. Die SRG muss also nicht noch mehr sparen, als die beschlossenen Gebührensenkungen des Bundesrats ohnehin schon vorgeben und bleibt damit zentral für unabhängige Informationen, Bildung und Kultur. Gleichzeitig wächst der Druck, effizienter zu arbeiten und auch die Kritik an einer angeblich einseitigen Themenauswahl und die Vorwürfe der Wettbewerbsverzerrung gegenüber anderen Medien in der Schweiz wird weiter diskutiert werden. Und so könnte dies nicht der letzte Angriff auf die SRG gewesen sein, wenn sich das Medienhaus nicht umstrukturiert. Wir fragen deshalb: Worauf muss sich die SRG jetzt fokussieren?

478 Stimmen
26
Shahed Staub
Moderation
Top antworten
Roger Laferrère
09. März 2026 um 07:29

Integration zwischen Sprachen

Woher die Idee stammt, die SRG (oder SRF) sei politisch nicht ausgewogen, ist mir völlig unklar. Die Berichterstattung ist kaum parteiisch. Ausserdem sollte eine Redaktion frei Themen auswählen dürfen, sonst entsteht ein zensiertes oder programmatisches Staatsmedium. Viel eher notwendig und produktiv, ist eine operationelle Integration der SRF, RTS, RSI und RTR. Heute baut jede eigene Apps, die Websites sind unterschiedlich und es werden kaum Beiträge aus anderen Sprachräumen ausgestrahlt. Wenn man von nationaler Kohäsion reden möchte, gibt es da wirklich Sachen zu machen.

Michael Aschwanden
09. März 2026 um 07:38

Habe auf "Schlanke Strukturen" geklickt da der relevanteste Fokus fehlt: guter Journalismus!

Ich finde die zur Auswahl stehenden Optionen komisch.

Was mit «Einigung mit den Verlagen» gemeint ist, ist mir unklar?

Und was soll «Politische Ausgewogenheit» (welches hier am meisten Stimmen erhält was ich bedenklich finde)? Journalismus hat Fakten darzustellen unabhängig ob die Fakten dem «linken» oder dem «rechten» politischen Lager nicht passen. Wenn ein Medium z.b. über den mensch-gemachten Klimawandel berichtet, ist das Medium wegen dem nicht «links» nur weil das ein paar korrupten, antidemokratische, von der Erdöl Lobby bezahlte Politiker (wir wissen von welchem Gloon Club ich spreche) nicht passt.

Basler Fasnacht bi Bajour

Fasnacht

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Sali Myysli

Eine Fotoserie über Räppli-Opfer und -Täter.

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Mit wäm bisch underwäggs?

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Basler Fasnacht 2026

Dr Hintergrübler am 24. Februar 2026

Parallel Dazu

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USA Laterne Marika Leuenberger

David Rutschmann am 23. Februar 2026

«Ich wollte Trump einen Schnabel geben»

Als kopflose Hühner irren die Mitglieder Santihans-Clique durch die Fasnacht – und parodieren damit die US-amerikanische Politik. Trump wird auf ihrer blutigen Laterne als Schlächter der Demokratie gezeigt. Gezeichnet hat sie Marika Leuenberger.

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Jasmin und Fabian Fasnachtsgotte

Helena Krauser am 23. Februar 2026

Eine Crèmeschnitte für die Zukunft der Fasnacht

Der Übergang ins Erwachsenenleben ist auch für Fasnächtler*innen ein Wendepunkt. Ohne Anbindung an den Stamm geben einige auf. Um das zu verhindern, gibt es das Gotte-Götti-System – und Kuchen in der Cortègepause.

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Basler Fasnacht Keller

Dr Hintergrübler am 23. Februar 2026

D Stimmig isch im Käller

An der Fasnacht passiert etwas Seltsames in unserer Stadt — etwas, das man im Alltag kaum bemerkt oder gar nicht mal so gern tut. Plötzlich zieht es einen nicht mehr nach oben in die warme Stube, sondern nach unten. In Keller, Untergeschosse, Hinterhöfe. Und dieser Abstieg fühlt sich nicht an wie ein Abstieg. Er geschieht fliessend, fast wie von selbst, als würde man einer unsichtbaren Strömung folgen.

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Verkäufer Blaggedde Plakette

Valerie Wendenburg am 23. Februar 2026

Was hesch aa: Kupfer, Silber oder Gold?

Die Fasnachts-Blagedde gibt’s bekanntermassen in Kupfer, Silber, Gold und als Bijou. Wer aber kauft welche Plakette – und warum? Wir haben uns umgehört.

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Mattia Serena Laterne Junteressli Fasnacht

David Rutschmann am 23. Februar 2026

«Wollten etwas weniger brav sein»

Die gemischte Clique Junteressli steht für die Emanzipation der Frauen in der Strassenfasnacht. Dieses Jahr kokettieren sie mit der Abschaffung des Frauenstimmrechts. Mattia Serena hat das mit Chätzli, Leu und Hyäne auf die Laterne gebracht.

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Fasnacht Woko

Ina Bullwinkel am 20. Februar 2026

Waggis international

Die Fasnachts-Integration ist quasi die Kirsche auf der migrantischen Zugehörigkeitstorte. Chefredaktorin Ina Bullwinkel denkt über ein Ausländer-Schyssdräggziigli nach. Vorwärts, Marsch!

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Fasnachts Stollen

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Räppli unten

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