2025-28-10 Frage des Tages Mensa-1 (4)

Schaffen es die Grünen mit Arslan in die Regierung?

Die Basler Nationalrätin Sibel Arslan wechselt von der Basta zu den Grünen, wie beide Kantonalparteien am Dienstagabend bekanntgaben. Auf nationaler Ebene wird Arslan schon längst als Grüne gelesen, spätestens aber seit sie 2022 Vizepräsidentin der Partei geworden ist. Sie politisiert unter der Bundeshauskuppel erfolgreich als Aussenpolitikerin, wie ein Bajour-Artikel aufzeigt. Lokal wird Arslan immer wieder Interesse an einem Regierungsposten in Basel nachgesagt. Sie selbst sagt: «Wer gestalten will, muss bereit sein, Verantwortung zu übernehmen – auch in der Exekutive.» Ihre Bekanntheit und Interesse an einem Exekutivamt könnten für die Basler Grünen ein Glücksfall sein, denn sie sind seit 2021 nicht mehr im Regierungsrat vertreten. Co-Präsidentin Fleur Weibel sagt, die Grünen wollten bei den Gesamterneuerungswahlen 2028 den Wiedereinzug schaffen – sie freue sich über alle Kandidaturen.

935 Stimmen
Valerie Wendenburg
Valerie Wendenburg
Moderation
Top antworten
Lorenz Amiet SVP
Lorenz Amiet
SVP-Grossrat

Es dürfte nicht reichen ...

Dieser Wechsel stärkt die Grünen und schwächt die Basta. Das könnte auch im Grossen Rat nicht spurlos bleiben, da Sibel Arslan eine grosse Anhängerschaft hat. Für den Regierungsrat dürfte es trotzdem nicht reichen, weil die Grünen höchstens mit einer eingemitteten Person Wahlchancen haben – wie wir von der SVP ja auch. Sibel Arslan müsste da noch viel Kreide fressen, bis man sie als mehrheitsfähige, eingemittete Politikerin wahrnehmen wird.

Daniel Marbot
21. Januar 2026 um 09:34

Mehr Ausgewogenheit

In Basel ist die Politik seit Jahren unausgewogen - Linke Positionen überwiegen stark und werden immer radikaler … man spricht gerne über Rechtsradikale (dabei ist man sofort rechtsradikal wenn man nicht Grüne oder soziale Meinungen unterstützt), währendem die Antifa sich so gut wie alles erlauben kann! Ich wünschte mir mehr Ausgewogenheit!

Fleur Weibel, Grüne
Fleur Weibel
Co-Präsidentin Grüne Basel-Stadt

Nationalratswahlen im Fokus

Der Wechsel von Sibel von der Basta zu den Grünen steht nicht im Zusammenhang mit den Gesamterneuerungswahlen 2028. Das ist noch eine Weile hin. Wir fokussieren uns jetzt auf die Nationalratswahlen 2027 und die Wiederwahl von Sibel Arslan, damit sie weiterhin eine starke grüne und urbane Stimme im Nationalrat einbringen kann.

Laurent Schüpbach
Laurent Schüpbach
Vorstand Basta Basel-Stadt

Grüne habe Anspruch auf einen Sitz

Die Grünen Basel haben Anspruch auf einen Platz im Regierungsrat – und das finde ich gut. Ich wäre froh, wenn eine vierte linke Person dort einen Sitz ergäbe. Falls Sibel Arslan dies möchte, muss sie das selbst entscheiden. Sie hat sicher gute Chancen. Es würde mich auf jeden Fall freuen, da sie eine engagierte, starke sozial-, ökologisch-, feministisch- und menschenorientierte Linie vertritt. Letztendlich spielt es eine sehr kleine Rolle, ob es mit einem grünen oder magentafarbenen Hintergrund im Bild ist. 

Vreny Widmer
21. Januar 2026 um 07:30

Wahl Arslan

Ich würde sie NIE wählen!

Niklaus Kruettli
Datenanalyst

Zu grün und zu links

Diese Regierung ist bereits jetzt zu grün und zu links ausgerichtet. Zum Glück lebe ich in Baselland und bin nicht von ihren Entscheiden direkt betroffen.

Claudia Baumgartner, GLP
Claudia Baumgartner
Fraktionsvorsitzende GLP

Die Weichen könnten nochmals völlig neu gestellt werden

Es ist für uns nachvollziehbar, dass sich die Grüne/jgp wie wohl alle anderen Parteien auch bereits Gedanken macht im Hinblick auf die Gesamterneuerungswahlen 2028 auf kantonaler Ebene und den Namen ihres prominenten Aushängeschilds Sibel Arslan dabei ins Spiel bringt. Dennoch steht jetzt 2027 zuerst die Gesamterneuerungswahl von National- und Ständerat an, je nach deren Ausgang und je nach Kandidierendenpool für die kantonalen Wahlen 2028 werden die Weichen nochmals völlig neu gestellt werden. 

Alfredo
21. Januar 2026 um 02:44

Kein Zweifel

Normalerweise wähle ich nie, aber in diesem Fall werde ich es tun.

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