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Was muss ich als Helfer*in beachten? Tipps von den Profis

03/13/20, 02:24 PM

Aktualisiert 03/14/20, 04:17 PM

Das Allerwichtiste: Du kannst nur helfen, wenn du wirklich gesund bist.

Wer Symptome hat, das kann auch ein chronischer Raucherhusten oder der nahende Heuschnupfen sein, sollte sich derzeit in Selbstisolation begeben und bis zu 24 Stunden nach deren Verschwinden Zuhause bleiben.

1. Kontaktaufnahme

Der Freiwillige nimmt mit der Person in QuarantĂ€ne oder aus einer Risikogruppe Kontakt auf. Dies kann direkt online, per SMS, Telefon, Aushang im Treppenhaus oder indirekt ĂŒber eine Vermittlungsperson passieren. 

2. Bestellen

Details der Besorgung von Lebensmitteln, BĂŒchern, Medikamenten und anderen Dingen werden telefonisch oder digital ausgemacht. Ausserdem: der Ort der Deponierung und (bei EinkĂ€ufen) die Zahlungsabwicklung. 

Anschliessend Botengang erledigen. Dabei auf die eigene Hygiene achten. Selbst feinste Tröpfchen und Sekret können noch Stunden spÀter Viren enthalten.

3. Deponieren 

Die Helfende schickt der Person in QuarantĂ€ne oder aus einer Risikogruppe Fotos der Kaufbelege und fordert allfĂ€llige Auslagen via TWINT, E-Banking oder gutem Karma ein.* Anschliessend erfolgt die Lieferung bis vor die HaustĂŒre. Direkter Kontakt sollte dabei vermieden werden. Danach werden die EmpfĂ€nger via Telefon Gegensprechanlage oder SMS informiert, dass die Lieferung bereit steht. 

4. EmpfÀnger

Je nachdem, wie stark eine Person gefÀhrdet ist, können PlastikoberflÀchen mit einer 80-Prozentigen Alkohol-Lösung desinfiziert werden. Die Tasche sollte nicht am Griff angefasst werden. 

* Wird mit Bargeld bezahlt, sollte auch dieses ausserhalb der Wohnung deponiert werden.

Quellen: Rotes Kreuz Basel, Bundesamt fĂŒr Gesundheit, MerkblĂ€tter fĂŒr med. Fachpersonen, Stand 14. 03. 2020

Weitere Tipps findest du in unserem Q&A zu #gÀrngschee

Hier findest du zur Facebookgruppe «#GÀrngschee - Basel hilft»