BajourBeat der Woche

Chimera Paul – «Guilty Pleasure»

Das «kleinliche Mischwesen» feiert nach eineinhalb-jährigem Bestehen mit einem «Heartbreak-Song» das Release-Debüt und kündigt zugleich die erste EP an.

Chimera Paul Bandfoto
Liefern mit der Debüt-Single einen «Heartbreak-Song»: Chimera Paul. (Bild: Joel Plattner)

Alle vergangenen und zukünftigen BajourBeats findest du ab sofort in unserer Spotify-Playlist, damit du auch im Tram, am Rhein oder unter der Dusche zu Basler Musik viben kannst.

Chimera (englisch für Chimära) beschreibt ein Mischwesen aus der griechischen Mythologie. Es bedeute aber auch ein Streben nach einem Ziel, das man nicht erreichen könne, erklärt Gitarrist Joel Frey. Paul hingegen bedeute «der Kleinliche». Die Kombination der beiden Begriffe «repräsentiert ziemlich gut, was wir in der Musik umzusetzen versuchen», findet die vierköpfige Band bestehend aus den Brüdern Joel und Cédric Frey, Vik Kähli und Piera Nicola Hug. Seit eineinhalb Jahren schreiben und spielen sie zusammen Musik. Ihr Klang lässt sich als Mischwesen zwischen Indie-Rock, Alternative und Indie-Folk beschreiben.

Nach einem Jahr voller Konzerte – unter anderem am Jugendkulturfestival 2023 und am Sichtfeld Openair 2024 – veröffentlichte die Band letzten Freitag ihre Debüt-Single. «Guilty Pleasure» sei ein «Heartbreak-Song», gibt Drummer Vik Kähli im Interview zu. Und Bassist Cédric Frey verrät: «Es kommt noch mehr von uns.» Ende September erscheint schon die nächste Single, bevor im Oktober eine ganze EP inklusive Plattentaufe ansteht.

Das ganze Interview findest du hier:

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Das ist Jan (er/ihm):

Nachdem er einen 1-Mann-Musikblog führte, stiess Jan für fünf Monate als Praktikant zu Bajour. Währenddessen moderierte er die lokale Radiosendung BSounds auf Radio X. Nun ist er neben dem Studium bei Bajour als Briefing-Schreiber und Beat-Beauftragter tätig.

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