BajourBeat der Woche

Laurel Bloom – «Riddles Of My Youth»

Der Drummer von Malummí und Weird Fishes bestätigt mit der zweiten Single als Solokünstler seine Singer-Songwriter-Skills. Im Interview verrät er, wann die nächsten Songs erscheinen und wieso darin der Boden knarzt.

Laurel Bloom Pressebild
Bei Laurel Bloom schwingen die Geräusche des Wohnzimmers mit. (Bild: Catherine Zoë Kraft)

Alle vergangenen und zukünftigen BajourBeats findest du ab sofort in unserer Spotify-Playlist, damit du auch im Tram, am Rhein oder unter der Dusche zu Basler Musik viben kannst.

Weird Fishes, Malummí und ASRA – in all diesen Bands hat Lucas Zibulski als Drummer mitgewirkt. Nun wagt er unter dem Alias Laurel Bloom erste Schritte als Solokünstler. Durch die vielen bisherigen Projekte konnte er verschiedenste Stilrichtungen ausprobieren und so herausfinden, was ihm am meisten zusagt. Im Interview erzählt er: «Ich habe meinen Sound jetzt vor allem darin gefunden, dass ich viel am Klavier schreibe – immer Gesang und Klavier – und dann auf dieser Basis aufbaue.»

«Riddles Of My Youth» ist die zweite Single von Laurel Bloom und bleibt nicht die letzte. Ende Januar 2025 soll eine fünfteilige EP folgen. Die Songs bestechen durch Intimität. Beim Hören fühlt es sich an, als würde man mit Bloom am Küchentisch sitzen. Das liegt – abgesehen vom gefühlsstarken Songwriting – vor allem auch am Aufnahmeprozess der Werke. Diese hat der Künstler zusammen mit Konstantin Aebli (Weird Fishes, Lost in Lona) während einer Woche in seiner Stube eingespielt. Deshalb schwingen in den Songs Geräusche aus seinem Wohnzimmer mit, «das Knarzen des Bodens, Autos, die vorbeifahren». Dadurch lebe es viel mehr, schildert der Musiker.

Das ganze Interview findest du hier:

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Das ist Jan (er/ihm):

Nachdem er einen 1-Mann-Musikblog führte, stiess Jan für fünf Monate als Praktikant zu Bajour. Währenddessen moderierte er die lokale Radiosendung BSounds auf Radio X. Nun ist er neben dem Studium bei Bajour als Briefing-Schreiber und Beat-Beauftragter tätig.

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