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Die Debatte nach dem brutalen Überfall der Hamas-Terroristen auf israelische Bürger*innen ist aufgeheizter denn je. Jedes Wort wird auf die Goldwaage gelegt und unüberlegte, undifferenzierte, teilweise dumme einzelne Äusserungen herausgepickt und die Absender*innen sofort an den öffentlichen Pranger gestellt. So geschehen beim Kunsthalle-Direktor und nun bei der Uni Basel. Zwischen Vierter Gewalt und medialen Eingriffen in die Kunst-, Meinungs- und Glaubensfreiheit ist es ein schmaler Grat. Die brennende Frage bezüglich Intoleranz und «richtiger Gesinnung» lautet aktuell, wer mehr auf seine Wortwahl achten muss. Die Kunsthäuser und Universitäten oder die Medien. Und wer sagt oder entscheidet, was die richtige Gesinnung ist?

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