«Derf's bi Iine no eppis syy?» – Das Charivari sucht dringend Helfer*innen

«E Stange, zwei Waggis und e Kääskiechli bitte»: Das Charivari sucht noch helfende Hände für die Vorstellungen im Februar. Hast du Lust?

Charivari sucht Helfer*innen
Dem Charivari fehlen die Helfer*innen. (Bild: Keystone-SDA)

Die Vorfasnachtsveranstaltungen sind bereits in vollem Gange. Eine der grössten steht noch an: das Glaibasler Charivari. Dieses sucht aktuell Unterstützung für den Service im Saal und hinter der Kulisse. Es pressiert, denn die Premiere steht bereits am 5. Februar an

Der Grund für den Mangel an Einsatzkräften ist, natürlich, Corona. Viele der Helfer*innen der letzten Jahre seien eher Teil der älteren Generation, sagt Andreas Kurz vom Vorstand des Charivari. Deshalb habe es einige gegeben, die momentan – «verständlicherweise», wie Kurz betont – Respekt vor der Corona-Situation haben und sich nicht gemeldet haben.

Andere bewährten Kräfte stehen zwar bereit, aber «wir suchen noch Helfer für den Betrieb im Saal, also Bestellungen aufnehmen und servieren», sagt Kurz.

Flexibilität ist das Wort der Stunde. Doch Omikron strapaziert sie über: «Wir vertragen während den Aufführungen unter den Helfern ein, zwei Ausfälle wegen Isolation und Quarantäne», sagt Kurz, «aber klar, wenn zu viele ausfallen, wird’s eine Herausforderung.» Dann müsse man Ausfälle allenfalls mit Einsatzkräften aus anderen Bereichen kompensieren und schauen, wo es mehr Helfer*innen braucht und wo man für eine gewisse Zeit mit weniger Unterstützung auskommen würde.

Zu- statt Absagen beim Programm

Weniger Probleme hat das Charivari mit dem Programm: Im Gegensatz zu anderen Vorfasnachtsveranstaltungen, wie zum Beispiel dem Drummeli, kann das diesjährige Charivari das «normale» Programm durchführen. «Uns haben sogar in den letzten Wochen zusätzliche Acts zugesagt, die Schotte Clique zum Beispiel.» Darüber freue er sich umso mehr. 

Am Charivari gilt für Teilnehmende 2G plus, für Helfer*innen und Zuschauer*innen 2G. «Von den Teilnehmenden haben wir nur positive Rückmeldung zum Schutzkonzept bekommen», sagt Kurz. «Sie sind dankbar, dass sie am Charivari mitmachen können.» 

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