So schützt du deinen Liebling vor der Hitze

Der Himmel ist blau, die Sonne knallt einem auf den Schädel. Das macht nicht nur den Menschen zu schaffen, sondern auch ihren vierbeinigen und gefiederten Freund*innen.

Doggys
Ein kluger Hund bellt nie ohne Grund. (Quelle: Unsplash/Alvan Nee)

Hundedame Lila

Mag im Sommer: 

  • Spaziergänge: Am liebsten früh morgens oder am Abend – und bitte nicht zu lange. 

  • Schatten: Wenn wir den Nachmittag draussen verbringen, brauche ich einen Schattenplatz. 

  • Eiswürfel: Ich trinke viel. Mit einem Eiswürfel kannst du mir zusätzlich eine Freude machen. Ich stehe total auf Water on the Rocks.

  • Apropos Wasser: Wenn wir baden gehen, solltest du mich danach mit Leitungswasser abspülen und meine Ohren trocknen, damit ich kein Ohrenweh und Hautausschlag bekomme.

Kann nicht ab: 

  • Auto: Lass mich nie, nie, niemals alleine im Auto! Auch nicht kurz. Auch nicht, wenn das Gefährt im Schatten steht. Eine kurze Zeit im heissen Auto kann bei mir schon für Hirnschäden sorgen, und ob ich die überlebe, weiss nicht mal der Tierarzt. 

  • Nackte Pfoten: Ich laufe nicht gern mit meinen nackten Pfoten über den heissen Teer, aua! Aber Hundeschuhe, die drücken, kann ich auch nicht leiden. Auf Wurfspiele auf dem Asphalt kann ich ebenfalls verzichten, da schürfe ich mir beim Bremsen die Pfötchen auf. 

  • Wasserpflanzen: Blaualgen in stehenden Gewässern finde ich ganz furchtbar pfui. Die können mich vergiften und dann muss ich mich übergeben und bekomme Durchfall.

  • Blutsauger: Sieh bitte nach, ob sich Zecken oder andere Insekten in meinem Fell eingenistet haben. Ich sag es nicht gern, aber das gleiche gilt auch für Katzen.

Kater Winfried

Mag im Sommer: 

  • Schattenplätzchen: Im Sommer lümmele ich gerne an den kühlen Orten im Haus herum. 

  • Wasser: Wie die meisten Katzen bin ich sehr selbstständig und brauche von dir, Mensch, eigentlich nur frisches Wasser. Davon aber bitte viel. 

Kann nicht ab: 

  • Schlechtes Essen: Vergammeltes Nassfutter in meinem Napf ist das Allerletzte. Das passiert im Sommer schnell, ist widerlich und lockt Fliegen an. Bitte wasche mein Essgeschirr regelmässig aus, sonst werd ich sauer und im schlimmsten Fall auch krank davon.

  • Zu starke Hitze: Da ich noch jung bin, merke ich selbst, wenn es mir zu warm wird. Aber bei meiner Mama vergisst sich manchmal in der Sonne. Du solltest du aufpassen, dass es ihr unter ihrem Pelz nicht zu warm wird. Stelle sicher, dass sie immer genug zu trinken hat.

Nagetier

Alle Tiere bedanken sich herzlich bei Tierarzt Till Suter von der Kleintierpraxis am Ring und Marc Tufilli, Leiter Administration bei VetTrust, für die wertvollen Tipps.

Hassan der Hamster

Mag im Sommer: 

  • Obst und Gemüse: Frisches Futter mit einem hohen Wassergehalt wie Salat und Gurke finde ich spitze.

  • Wasser: Auch ich brauche bei diesen Temperaturen viel zu trinken!

Kann nicht ab:

  • Käfig in der Sonne: Bitte denke daran, dass die Sonne wandert. Wenn mein Käfig am Morgen noch im Schatten stand, muss das am Nachmittag nicht mehr der Fall sein und das wird für mich gefährlich.

Die Fische Bob und Carlotta

Mögen im Sommer: 

  • Thermometer: Kontrolliere unbedingt regelmässig unsere Wassertemperatur. Wir schwimmen gern im Kühlen.

  • Schattenplatz: Suche für unser Aquarium einen Platz, der vor der Sonne geschützt ist. So verhinderst du, dass sich in unserem Habitat zu viele Algen bilden.

Können wir nicht ab:

  • Warmes Wasser: Mit steigender Wassertemperatur nimmt der Sauerstoffgehalt des Wassers ab. Das kann lebensbedrohlich für uns werden.

Wanda die Papageiendame

Mag im Sommer: 

  • Schatten: Wie die anderen Tiere mag auch ich es, wenn mein Käfig im Schatten steht.

  • Feuchtes Tuch: Wenn du mir eine zusätzliche Erfrischung bereiten willst, hängst du ein feuchtes Tuch über meinen Käfig.

Kann nicht ab:

  • Zugluft: Gut gemeint ist nicht immer auch gut. Bitte stelle keinen Ventilator in meine Nähe. Davon bekomme ich Nackenstarre.

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