Der Hafenkran hat ausgetanzt

Am Sonntag gibt es keinen Daydance mehr

Die Birtel Brauerei, die den Hafenkran betreibt, verzichtet in Zukunft auf ihre Sundaydances. Dies, weil sich Nachbar*innen über den Lärm beschwerten. Auch kamen zu wenig Gäste vorbei.

Hafenkran
Hier spielte die Musik. (Bild: © Kanton Basel-Stadt: www.bs.ch/bilddatenbank)

«Jeden Sonntag bei schönem Wetter», steht auf den geposteten Flyern der «Sundaydances» auf dem Instagram-Account des Hafenkrans. Doch obwohl vergangenen Sonntag schönes Wetter war, wurde auf dem alten Kran nicht getanzt. Wieso?

Eine Person, die tanzen gehen wollte, schilderte Bajour, ihr wurde mitgeteilt, dass die Veranstaltungen aufgrund einer Lärmklage nicht mehr stattfinden können. Das stimme nicht ganz, sagt Daniel Gosteli, Geschäftsführer der Birtel Brauerei, die den Hafenkran betreibt: «Wir hatten keine Klagen, aber Beschwerden bezüglich des Lärms.»

Die Beschwerden sind indes nicht der einzige Grund, warum die Daydances eingestellt wurden. Laut Gosteli kamen auch nicht genug Gäste zu den Anlässen. «Wir sind noch am Herausfinden, wie der Hafenkran funktioniert», erklärt er. Und weiter: «Bis jetzt gab es drei Sundaydances, von denen einer gut besucht war. Ansonsten war es schleppend».

Daniel Gosteli, Birtel
Daniel Gosteli, Geschäftsführer der Birtel AG (Bild: Ingo Beller)

Ganz gestorben ist die Idee aber nicht. Nach dem Austausch mit den Nachbarn werde jetzt nach einem neuen Konzept für nach den Sommerferien gesucht, so Gosteli, das würde dann aber nicht Sonntags stattfinden.

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Ernst hat als Praktikant bei Bajour gestartet, wurde dann vom Studieren abgehalten und als Trainee verpflichtet. Bis Ende 2025 war er mit dem rosa Mikrofon in der Stadt unterwegs am Glühwein Testen oder Biber Jagen. Jetzt ist er für unseren Ausbau in Gemeinden rund um Basel zuständig. 2024 wurde Ernst vom Branchenmagazin Journalist:in unter die «30 unter 30» gewählt.

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