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Vor knapp zwei Jahren wurde in Basel das neue Wohnschutzgesetz eingeführt. Seither redet die Wohnschutzkommission mit, wenn Vermieter*innen Sanierungen, Abrisse und Ersatzbauten planen und Mieten erhöhen wollen. Obwohl die Umsetzung der Initiative bei den Initiant*innen vom Mieter*innenverband für Misstöne sorgte, zieht der Verband nun eine positive Bilanz. «Es gab keine Renditesanierungen und fast keine Massenkündigungen mehr», resümiert Pascal Pfister, Co-Präsident des Verbands, gegenüber Bajour. Aber: «Ein Schlupfloch, das weiterhin besteht, sind die Abbrüche.» Ganz anders sehen das Grossinvestor*innen wie die Baloise. CIO Matthias Henny sagte in der BaZ: «Die Zwischenbilanz zum Wohnschutzgesetz ist desaströs.» Es herrsche Rechtsunsicherheit und die Baloise halte sich nun mit Renovationen zurück.

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