So sind wir also höchst sensibilisiert, was den Rassismusdiskurs an der Fasnacht betrifft (i.e. Negro hier, Negro da, …), aber dem institutionalisierten sexuellen (oder zumindest fragwürdigen) Übergriff bemisst man eine kleine Seitenstory… Ein heisses Thema meiner Meinung nach, sofern man denn die Werte und die Kultur der Fasnacht diskutieren will. Meine Frau getraut sich, nach einem traumatischen Erlebnis nicht mehr allein an die Fasnacht, und der Anlass ist ihr seither ganz allgemein verleidet. Im Sinne des Artikels handelte es sich um eine schmerzhafte, wiederholte, rabiate Stopfete sowie um verbale Erniedrigung durch adoleszente und betrunkene Typen nach mehrfachen verbalen und physischen Abwehrversuchen. Ganz geili Sieche! Und das bringen wir also tausendfach unseren Kids bei, dass sich das so halt einfach gehört…