«Es reicht nicht, ein paar Nazis zu benennen – und dann sind wir alle fein raus»

Die deutsche Journalistin und Autorin Alice Hasters (30) hat ein Buch über Rassismus geschrieben. Wir haben mit ihr über den toten Diskurs, scheinheilige Abwehrreflexe von Schweizer*innen und die Zerbrechlichkeit der politischen Linken gesprochen.

Daniel Faulhaber01/16/20, 08:13 AM

Alice Hasters vor ihrer Lesung im Literaturhaus Basel.

Alice Hasters vor ihrer Lesung im Literaturhaus Basel.

«Die Frage, ist das rassistisch oder nicht, muss auch beantwortet werden, ohne dass ich mein Gefühl dazu teile.»

Alice Hasters

«Wenn ich sage, dass war jetzt rassistisch, beginnen Weisse einfach zu weinen»

Alice Hasters
Alice Hasters bei ihrer Lesung im Literaturhaus Basel. «Ich habe mich beim Schreiben meines Buches
oft gefragt, warum muss ich das alles nochmal aufschreiben muss.»

Alice Hasters bei ihrer Lesung im Literaturhaus Basel. «Ich habe mich beim Schreiben meines Buches oft gefragt, warum muss ich das alles nochmal aufschreiben muss.» (Foto: Daniel Faulhaber)