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Stadtspaziergang zum Öko-Bauen

Wie wird Basel fit für die klimaneutrale Zukunft?

Beim Stadtspaziergang von Bajour und Countdown2030 wird klar: Es braucht nicht nur die innovativsten Wohnprojekte, damit die sozialökologische Transformation in der Stadt gelingen kann. Manchmal sind die nachhaltigsten Wohnprojekte die Unscheinbarsten.

11/29/23, 11:01 PM

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Das alte Felix-Platter-Spital ist kein Spital mehr, sondern ein Wohngebäude. Hier startete unser Spaziergang.

Das alte Felix-Platter-Spital ist kein Spital mehr, sondern ein Wohngebäude. Hier startete unser Spaziergang. (Foto: Ernst Field)

Wenn du den Stadtspaziergang selbst ablaufen oder dich einfach virtuell auf die Reise machen willst: Am Ende des Artikels ist die interaktive Karte, wo du die einzelnen Stationen anklicken kannst und dort liest, was Sarah Barth zu den jeweiligen Best-case-Beispielen gesagt hat.

Wie können wir wohnen, wie müssen wir bauen, um das mit der Klimakrise doch noch in den Griff zu kriegen? Es stehen grosse Herausforderungen in der Stadt Basel an, um bis 2037 klimaneutral zu werden. Eine Solarzellenpflicht auf den Dächern wird nicht die schwierigste sein.

Im Rahmen unseres Fokusmonats zu nachhaltigem Bauen und Wohnen gemeinsam mit unserem Zürcher Partnermedium tsüri.ch wollten wir recherchieren, wie Basel diese schier unmögliche Aufgabe meistern kann. Ein guter Ansatz: Sich Beispiele anschauen, die schon ganz gut aufzeigen, wohin die Reise gehen soll.

Deshalb haben wir einen Stadtspaziergang aufgegleist, um Best-case-Beispiele in Basel für unsere Community sichtbar zu machen. Kuratiert und moderiert wurde unser Stadtspaziergang von den engagierten Architekt*innen Sarah Barth, Oliver Zbinden und Jakob Schneider, die alle aktiv sind beim Verein für zukunftsfähige Baukultur Countdown2030.

Architektin Sarah Barth gab einen erfrischenden Überblick darüber, wie wir Bauen und Wohnen anders denken müssen.

Architektin Sarah Barth gab einen erfrischenden Überblick darüber, wie wir Bauen und Wohnen anders denken müssen. (Foto: Ernst Field)

Die (ernüchternde) Haupterkenntnis bilanzierte Sarah Barth ganz am Ende: «Keine der Projekte, die wir besichtigt haben, erreicht Netto-Null. Das ist einfach noch nicht möglich im Baubereich.» Aber: «In Basel zeigen viele Beispiel in die richtige Richtung.» Sei es wegen effizienter Verdichtung, Umbau und Neuinterpretation von Gebäuden, die nicht gedacht waren fürs Wohnen oder durch ein architektonisches und soziales Gemeinschaftsbild, das auch der Umwelt zugute komme.

Die spannenden Projekte in Basel, beziehungsweise speziell im Westend und im St.-Johanns-Quartier kannst du dir auf unserer interkativen Karte genauer anschauen (starte beim pinken Häuschen unten links auf der Karte):

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