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Fragen zum sich dran festhalten an Messebesucher*innen: Eine Art Blog, Tag 4 zum Nachlesen.

Kompromisslose Updates aus der Art-Zone.

09/23/21, 10:13 AM

Aktualisiert 09/23/21, 05:23 PM

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Es ist Art Basel und das hier ist dein direkter Draht in die schillernde Welt der Reichen und Distinguierten. Wir sammeln Beobachtungen und Szenen, suchen das Grosse im Kleinen und die Bar. Wenn wir sie gefunden haben und wer sonst noch da abhängt erfährst du auf diesem Kanal zuallererst. Gute Reise!

Meine neue Lieblingshomepage findest du unter hahahahahahahahahahahahahahahahahahaha.com

Meine neue Lieblingshomepage findest du unter hahahahahahahahahahahahahahahahahahaha.com (Foto: Daniel Faulhaber)

Der Eintritt in die I Never Read Buchmessse ist frei. Oder wie mir eine ältere Dame an der Biertheke vor dem avec treffend sagte: «Etwas für Otto Normalverbraucher.» 

Die Dame trank in der Abendsonne ihr Bier aus der Büchse, schaute vergnügt über den Platz und sagte den schönen Satz:

«Ganz schön viele Ottos hier.»

Dann haben wir, die wir uns selbstverständlich auch zu den Ottos zählen, zusammen gelacht. Der kleine Scherz hat mir dann gleichsam den Boden bereitet für mein persönliches Grande Finale dieser Messe Woche, die I Never Read Book Fair. 

Die ist in diesem Jahr gegenüber der Unlimited und im ersten Stock über der Design Miami Basel einquartiert. «Ein bisschen zu versteckt leider», sagt mir eine Ausstellerin, «hoffentlich kommen am Wochenende mehr Leute». 

Lohnen tät sichs allemal. Es hat fantastische Bücher und Zines und Comics und Magazine, Sticker und Mützen und Tshirts und Memory-Sticks, die an Halsketten hängen. Hier oben, das sag ich jetzt als einer, der sich in dieser Woche viel Art-Content gegönnt hat, hier oben herrscht das grosse Aufatmen. Man kann durch dies und das durchblättern, dabei herzlich ablachen und sogar die Gespräche mit den Ausstellern haben einen angenehm herzlichen Vibe für Normalqualifizierte. 

An Stand der Conservative Books werde ich auf einen Whiskey eingeladen, was ich hiermit als gelungene Bestechung deklariere und gleichzeitig als Zeichen deute, dass langsam Schluss zu machen sei. 

Ich bin in diese Art eingetaucht, um Schönheit zu finden und ich habe Schönes gesehen. Kritisches kam in diesem Blog für einmal zu kurz, keine Frage. Ich will darum die 65 Franken Eintritt nicht unerwähnt lassen, die ein Tagesticket für die Art Basel ohne Reduktion kostet. Ab morgen Freitag bis Sonntag ist die Messe für das breite Publikum offen. Doch dieser Preis von 65 Franken ist leider eine verdammte Frechheit gegenüber allen Basler*innen, die nicht zum inner circle gehören. 

Danke fürs Mitlesen! Ab morgen berichtet an dieser Stelle die geschätzte Kollegin Ina Bullwinkel. 

Ich ziehe den Hut vor so viel Scherz und warne alle, die jetzt Bock kriegen ein «WITTGENSTEIN»-Fantschäpper zu kaufen: Die Teile kosten 300 Tacken. Aber lustig sind sie.

Ich ziehe den Hut vor so viel Scherz und warne alle, die jetzt Bock kriegen ein «WITTGENSTEIN»-Fantschäpper zu kaufen: Die Teile kosten 300 Tacken. Aber lustig sind sie. (Foto: Daniel Faulhaber)

Wir haben vor drei Tagen die Hoffnung ins Internet geworfen, dass mit dieser Messe so etwas wie ein Spieltrieb zurückkomme in diese Stadt. Dann haben wir viel über Bilder und die Atmosphäre berichtet. Aber der Spieltrieb kommt ja nicht nur aus der Kunst, er kommt aus den Menschen.

Also haben wir heute mit Messebesucher*innen gesprochen und allen die genau gleiche Frage gestellt: 

Wie stellst du es an, dass du in dieser schwierigen Zeit guter Dinge bleibst? Und wie hilft dir die Kunst dabei?

Hier sind ihre Antworten.

Sarah (links) aus Kenya und Gosette aus dem Kongo sind Fotografinnen.

Sarah (links) aus Kenya und Gosette aus dem Kongo sind Fotografinnen. (Foto: Daniel Faulhaber)

Sarah und Gosette machen gerade ein Selfie vor der Performance auf dem Messeplatz, bevor wir sie ansprechen. Sie erklären sich sofort bereit, die Frage zu beantworten und denken einen Augenblick nach, bevor sie antworten. Sie sind nicht in Eile. Nach dem kurzen Gespräch sitzen sie noch einen Augenblick da und beobachten die Leute.

Wie stellst du es an, dass du in dieser schwierigen Zeit guter Dinge bleibst? Und wie hilft dir die Kunst dabei?

«Für mich ist das alles entscheidende, den Kontakt zu meinen Mitmenschen nicht abbrechen zu lassen», sagt Sarah. Ich bin Fotografin. Natürlich war ich durch die Pandemie auf eine ganz neue Art auf mich selber zurückgeworfen und da habe ich versucht, diesen neuen Zustand in meiner Arbeit zu kanalisieren. Ich habe dabei versucht zu beobachten, was um mich herum passiert, wie es meinen Freunden geht und ich hoffe immer, dass sie sich in meiner Arbeit wiedererkennen. Dadurch entsteht ein neues Band, das uns zusammenhält. Zumindest ist das meine Hoffnung.»

Gosette ist bei Ausbruch der Pandemie für eine zeitlang zurück ins Haus ihrer Eltern in Kinshasa, der Hauptstadt des Kongo gezogen. «Alles, was du als Künstlerin tust, wird am Ende Teil eines kreativen Prozesses», sagt sie. Sie hat ihre Kamera für eine Weile nicht mehr angerührt und nur noch beobachtet und wahrgenommen, was um sie herum passiert. Die Enge. Die Nähe zu ihren Eltern. «Das hat mich inspiriert für neue Arbeiten.»

Silvana und Jeanjacques wohnen in Basel.

Silvana und Jeanjacques wohnen in Basel. (Foto: Daniel Faulhaber)

Silvana und Jeanjacques sind ziemlich zielstrebig unterwegs zur Hauptmesse, der Art und unterhalten sich mit breitem Basler Dialekt. Kurzes Innehalten, kein Problem, auf die Frage antworten sie ebenso zielstrebig, wie sie zuvor gegangen sind. 

Wie stellst du es an, dass du in dieser schwierigen Zeit guter Dinge bleibst? Und wie hilft dir die Kunst dabei?

«Wir arbeiten» sagt Jeanjacques, «ganz einfach. Ich war noch nie so kreativ wie seit Ausbruch dieser Pandemie». Arbeit als Bewältigungsstrategie, Silvana nickt mit dem Kopf. Sie sagt: 

«Die Kunst ist immer da, wie verlässt uns nicht. Sie ist eine Konstante, die gut tut. Aber ohne Kunst konnte ich mir schon vorher kein Leben vorstellen, sie ist einfach da wie gesagt und das ist gut so.» 

Bea (ganz links) kommt aus Mailand, Dudu aus Bejing, Lily aus Martigny im Wallis und Taiga aus Tokyo. Sie studieren in Zürich.

Bea (ganz links) kommt aus Mailand, Dudu aus Bejing, Lily aus Martigny im Wallis und Taiga aus Tokyo. Sie studieren in Zürich. (Foto: Daniel Faulhaber)

Vier junge Messebesucher*innen, die sich gleich als Kunststudent*innen vorstellen werden. Sie sind ein bisschen müde, vielleicht waren sie gestern auch den der Vitra Campus Sommerparty? Wieauchimmer, sie freuen sich über die Frage und beginnen gleich zu erzählen, alle durcheinander. 

Wie stellst du es an, dass du in dieser schwierigen Zeit guter Dinge bleibst? Und wie hilft dir die Kunst dabei?

«Workout hat mir geholfen, einen wachen Geist zu behalten», sagt Dudu, aber inwiefern die Kunst mir dabei geholfen hat? Hm. «Kunst hat mir geholfen, all die neuen Eindrücke und Informationen zu verarbeiten», sagt Lily, «sie wurde ein untrennbarer Teil der täglichen Routine».

Bea sagt, sie habe eine neue Beziehung zu den Dingen um sie herum entwickelt. Alle Dinge, die kleinsten Sachen, Zeugs, das zuhause rumliegt. «Es kostet nichts, Kunst zu machen, oder anders gesagt: Alles kann dazu benutzt werden, kreativ zu sein und etwas zu erschaffen. Ich habe mich damit gewissermassen ernährt», sagt Bea. Sie nennt das kulturelle Information. 

Dudu freut sich über die Beschreibung ihrer Kollegin, sie ruft «well said» und lacht. 

Für Bea hat sich die erzwungene Entschleunigung im Lockdown auch auf ihre Arbeit ausgewirkt. «Ich bin eine sehr ungeduldige Person, auch in meiner Kunst, ich will immer alles so schnell wie möglich erledigen. Ich habe durch die Pandemie einen ganz anderen Zugang kennenlernt und arbeite jetzt mit mehr Hingabe und mit mehr Geduld für Details». 

Lily nickt mit dem Kopf, «die Pandemie hat mir geholfen meine Prioritäten zu bündeln. Das war wichtig in meinem Leben. Ich bin nicht mehr so taub und überwältigt die ganze Zeit, ich kann mich besser auf mich selber besinnen. Ich verstehe mich heute selber besser.»

Sag du auch was, sagt Dudu zu Taiga. Taiga schaut hoch von der Bank, auf die er sich gesetzt hat und sagt: 

«Für mich hat die Pandemie eigentlich gar nichts verändert. Ich habe es immer geliebt, für mich zu sein. Die Ruhe half mir dabei, alleine zu sein.»

Joseph ist Fotograf aus dem Kongo. Zur Zeit ist er Artist in Residence bei der Galerie SALTS in Birsfelden.

Joseph ist Fotograf aus dem Kongo. Zur Zeit ist er Artist in Residence bei der Galerie SALTS in Birsfelden. (Foto: Daniel Faulhaber)

Joseph geht langsam über den Messeplatz und sieht sich das alles ganz genau an. Er fotografiert den Messeturm und die Werbebanner über dem Parkhaus. Er ist Fotograf und hält sich zur Zeit für drei Monate mit einer Kunst-Residency in Basel auf. 

Wie stellst du es an, dass du in dieser schwierigen Zeit guter Dinge bleibst? Und wie hilft dir die Kunst dabei?

«Im Kongo war die Situation ein bisschen kompliziert. In vergangen zwei Jahren gab es für mich folglich viele aufwühlende Unterbrechungen in meinem Leben. Unser Gesellschaft, meine Gemeinschaft ist geprägt von einem starken Zusammengehörigkeitsgefühl, der direkte Kontakt mit den Menschen ist sehr wichtig. Der Lockdown hat uns auseinandergerissen und getrennt, das war schwer.»

Er habe angefangen, sich mit seinem Vater über Videoanrufe zu unterhalten, aber das ging mehr schlecht als recht, erzählt Joseph. «Ich habe versucht, auf eine neue Art über meine Beziehung zu meiner Familie und meinen Freunden nachzudenken, das hat mir geholfen.»

So ein Gespräch wie das hier, sagt Joseph, das sei doch essenziell für uns Menschen. «Wir sehen uns in die Augen und ich sehe, ob du mich verstehst oder nicht und ob dich das interessiert, was ich zu sage habe. Das tut gut, das ist mir wichtig. Und darum freue ich mich auch, hier über den Platz zu gehen und die Menschen zu sehen. Die Energie ist wieder da.» 

Freut sich, dass sie nicht mehr überall hinmuss: Heidi, langjährige Art-Basel Besucherin.

Freut sich, dass sie nicht mehr überall hinmuss: Heidi, langjährige Art-Basel Besucherin. (Foto: Daniel Faulhaber)

Heidi geht neugierig an der Performance mit den aufgeblasenen Plastikkugeln vorbei. Sie geht seit Jahren an die Art, sagt sie.

Wie stellst du es an, dass du in dieser schwierigen Zeit guter Dinge bleibst? Und wie hilft dir die Kunst dabei?

«Ich bin eigentlich immer positiv geblieben. Es hat mir nicht viel gefehlt. Für mich waren die letzten zwei Jahre eine ruhige Zeit ohne vollen Kalender.» 

Ob sie vielleicht etwas anders gemacht hat, als vorher, hat sie etwas neues für sich entdeckt?

«Nun, wie ich hier so über die Messe gehe, merke ich, dass ich einfach zwei Jahre älter geworden bin in den letzten zwei Jahren. Ich habe jetzt das Gefühl, ich muss nicht mehr überall sein» sagt Heidi. Sie habe von diesen Bubbles hier gehört und dachte, sie mache einen Spaziergang und schaue sich das mal genauer an. 

«Ich freue mich, alle die Menschen zu sehen. Ich schaue mir gerne die Mode an», sagt sie zum Schluss. 

VIPs überall.

VIPs überall. (Foto: Daniel Faulhaber)

Am zweiten Tag der Art Basel setzten wir uns an dieser Stelle mit der Binsenwahrheit auseinander, Schönheit liege im Auge des Betrachters. Wenn wir nun aber von dieser Aussage ausgehen und damit anerkennen, dass jedes Urteil relativ bleiben muss, wie können wir dann gleichzeitig solche absoluten Konzepte wie das der VIPs akzeptieren?

Auf deiner Karte steht, du seist eine Very Important Person. Du trägst einen schönen Anzug und fährst BMW. Aber für wen bist du very important und darf ich das auch anders sehen? 

Für mich bist zum Beispiel du eine VIP, geschätze*r Leser*in. Ohne dich gäbe es mich nicht. Das soll hier auch mal gesagt sein dürfen. 

Dieser Fungus wächst wieder nach und ist in diesem Sinn kein valides Abbild dessen, über was wir hier reden, aber irgendwie muss man NFT ja bebildern.

Dieser Fungus wächst wieder nach und ist in diesem Sinn kein valides Abbild dessen, über was wir hier reden, aber irgendwie muss man NFT ja bebildern. (Foto: Matthias Speicher/Unsplash)

Vielleicht hast du dich gewundert, warum in der Dachzeile oder unserer Art-Blogs die Abkürzung «NFT» steht? Das ist im Prinzip einfach als Anbiederung an den neuen Hype einer hyperverlinkten Kunstwelt gedacht:

NFT steht für Non Fungible Token. 

Wikipedia erklärt: Ein Non-Fungible Token (NFT) ist ein nicht ersetzbares (engl.: non-fungible) digital verschlüsseltes Objekt. Es beruht auf einer hinterlegten Zeichenkette, die – im Gegensatz zu einem Fungible Token – nicht austauschbar oder kopierbar ist. 

In der Kunstwelt werden nun Non Fungible Tokens gehandelt und da wollen wir mitmachen.

Du kannst diesen Artikel kaufen. Und die bislang erschienenen Art-Blogs auch. Also nicht im Sinne eines Unterstützungsbeitrags, sondern du kannst den Artikel von der ersten bis zur letzten Zeile in deinen Besitz nehmen. Wir schreiben deinen Namen in die Dachzeile und sogar in die URL, wenn du willst. Wir schreiben in den Text, dass er dir gehört.

Einzige Voraussetzung: Der Artikel muss öffentlich begehbar bleiben im Museum Internet. 

Interessierte können sich an daniel.faulhaber@bajour.ch werden. Der Preis für einen Art-Blog beträgt lächerliche 40 Franken (so viel wie ein Bajour-Membership pro Jahr). 

Muss man erlebt haben oder auch nicht: Die Vitra Campus Sommer Party.

Muss man erlebt haben oder auch nicht: Die Vitra Campus Sommer Party. (Foto: Daniel Faulhaber)

Es gab einen ganz besonders aufgeregten Moment an der Vitra Art Sommerparty gestern Nacht, als ein Security-Mann zwei anderen zurief sie sollen SOFORT zur Bühne kommen. Er benutzte die Worte «HE; IHR DA; EINSATZ! SOFORT ZUR BÜHNE!»

Angenehme Erkenntnis: Auch reiche Menschen prügeln sich, wenn sie sich zuviel alkoholhaltige Erfrischungsgetränke hinter die Rüstung gerömert haben. 

Zweite Erkenntnis: Sogar das Alarmschlagen hat auf dieser Superparty etwas Performatives. Als sei dieses «HE; IHR DA; EINSATZ» direkt einer Soap entnommen, denn wann bitteschön hört man denn so einen Satz sonst noch in freier Wildbahn?

Während der Vitra Campus Sommerparty ist auch das Schaulager geöffnet. Ein kurioses Möbelkabinett mit hohem Spassfaktor.

Während der Vitra Campus Sommerparty ist auch das Schaulager geöffnet. Ein kurioses Möbelkabinett mit hohem Spassfaktor. (Foto: Daniel Faulhaber)

Man kann das so anziehen, ist dann halt unpassend. Auf dem Hut steht der Satz «here for the drinks». Wir haben ihn früher an der Ausstellung der Swiss Art Awards ergattert und er spricht die Wahrheit.

Man kann das so anziehen, ist dann halt unpassend. Auf dem Hut steht der Satz «here for the drinks». Wir haben ihn früher an der Ausstellung der Swiss Art Awards ergattert und er spricht die Wahrheit.

Sieht aus, wie wir an der Bar: Stuhl mit offenem Mund.

Sieht aus, wie wir an der Bar: Stuhl mit offenem Mund.

Die Vitra Art Sommerparty findet traditionellerweise während der Art Basel statt. Sie gilt als höchstexklusiv was nie stimmt, denn irgendwie kommt man immer rein. In diesem Jahr konnte man sich einfach über einen Link registrieren. Und die Sause brummte. Auf dem weit ausladenden Vitra Campus, der in Teilen einer Flugzeuglandebahn nicht unähnlich ist, standen die Global Citizens dieser entrückten Kunstwelt dicht an dicht und betranken sich.

Alles umsonst, ein Fest für die Götter oder jene, die sich auf dem Weg dahin wähnen. Ein Statusreigen. Was wohl diese Menschen alle tun und arbeiten, wie bestreiten sie ihre Leben, wo wohnen sie und vor was haben sie Angst?

Derlei Fragen umtreiben uns, während wir wie heiteres Treibgut durch die Menge schaukeln. All diese Kleider, die Dürfte, die schönen Gesichter und diese Haare. Natürlich sind wir neidisch auf das mondäne Selbstverständnis. Aber ist das nicht auch ein Riesenstress. So auszusehen, als sei man zufällig so schön, nicht zu übertreiben, sich aber auch nicht gehen zu lassen. Interessant zu sein, ohne aufdringlich zu wirken?

Irgendwie über den Dingen zu schweben, als sei das Leben eine Performance. 

Aber nach sieben toll gefüllten Gläsern Weisswein verschiebt sich das Dispositiv auch in dieser Welt in Richtung Handarbeit mit Bodenhaftung.

Die Schlägerei ist dann zum Glück rasch vorbei.

Der DJ spielt wieder, die Masse klatscht. Um Mitternacht ist Zapfenstreich. 

Der Hut passt einfach sehr gut in unser Konzept.

Der Hut passt einfach sehr gut in unser Konzept. (Foto: Daniel Faulhaber)

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Die Art Basel findet natürlich auch in den Sozialen Netzwerken statt. Unter #ArtBasel findest du den neusten Gossip und wir freuen uns, wenn du unseren Live-Blog dort teilst. Falls du in ihm eine Bereicherung für deinen Social Media Auftritt erkennst.

Hippel di hoppel

Hippel di hoppel

Unser Fauli hüpft leichtfüssig durch die Art-Welt wie ein Reh durchs Hörnli. In Bajour-Söckli.

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