Polizeikommandant Burkhard «setzt ein Zeichen»

Mark Burkhard will Gewalt rund um Fussballspiele zum Verschwinden bringen. Mit Stephanie Eymann hat er in Basel-Stadt eine Verbündete. Ein Porträt.

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Mark Burkhard ist der höchste Schweizer Polizist. Er will seine Beamt*innen schützen und sieht die ID-Pflicht als einen Puzzlestein auf dem Weg zu mehr Sicherheit rund um Fussballstadien. (Quelle: Keystone/SDA)

Mark Burkhard ist ein ausgesucht höflicher Mann. Kommunikativ agil, hart in der Sache. Wir sind nach Liestal gefahren, um zu verstehen, warum der Polizeikommandant eines Kantons, der selbst kein Fussballclub in den beiden obersten Fussballigen vertritt, für strengere Massnahmen gegen Fussballfans kämpft. 

Das Revier ist in einem anonymen Bürobau zuhause, im Sitzungszimmer steht ein runder Tisch. Mark Burkhard ist hier der Chef und seit 2020 ist er ausserdem Präsident der Konferenz der Kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS). Er will, dass Baselland dem erweiterten Hooligan-Konkordat beitritt. Damit kann die Polizei zum Beispiel Rayonverbote in einem bestimmten Radius um Stadien oder Stadionverbote verhängen. 

Das Konkordat ist das eine. 

Vor allem aber ist Burkhard ein glühender Verfechter der Ausweispflicht für Fussballspiele und weil Burkhard als Vorsteher der KKPKS gewissermassen der oberste Polizist ist im Land, hat sein Wort Gewicht.

«Die Fans können machen, was sie wollen. Wir wollen nur, dass die Gewalttaten aufhören. Wir wollen friedliche Fussballspiele.»

Mark Burkhard, Polizeikommandant Baselland

Auch im Stadtkanton hat Burkhard neuerdings eine einflussreiche Verbündete für die ID-Pflicht: Stephanie Eymann. Seit einem Jahr ist sie Vorsteherin des Basler Justiz- und Sicherheitsdepartements. Vorher wohnte sie in Eptingen BL, war Chefin der Baselbieter Verkehrspolizei – und somit Burkhards Angestellte. 

Sicherheitsdirektorin Eymann hält einerseits am «Basler Weg» in der Fanpolitik fest. Der lautet: Reden, reden, reden. Die Basler Fanarbeit, Club-Delegierte des FC Basel und die Polizei sind also weiterhin im Gespräch. Eymanns Ja zur ID-Pflicht ist dennoch ein Bruch mit diesem Modell, weil damit eine neue, repressive Massnahmen droht.

Das kommt in Basel historisch betrachtet schlecht an. 2013 hatte der Grosse Rat einen Beitritt zum verschärften Hooligan-Konkordat abgelehnt und die personalisierten Tickets stossen sogar bei Freisinnigen auf Widerstand.

Bei Fans ist die ID-Pflicht richtiggehend verhasst. Das kann man regelmässig auf grossen Protestbannern in den Stadien nachvollziehen. Das ist aber zum Beispiel auch in den SMS nachzulesen, die die Basler Fanarbeiterin Ornella Pessotto von ihren Kontakten erhält. Datenschutz spiele eine Rolle, erzählt sie der BaZ. Das Gefühl, in Sippenhaft genommen zu werden. Mitgehangen, mitgefangen. Stigmatisiert.

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Im Dezember 2021 protestierte die Muttenzerkurve während eines Heimspiels gegen Lausanne mit einem Banner gegen die Einführung personalisierter Tickets.

Zurück nach Liestal. Wir wollen herausfinden, weshalb Burkhard für mehr Kontrolle in den Stadien kämpft. 

Herr Burkhard, warum ist gerade jetzt ein guter Zeitpunkt, um über schärfere Massnahmen zu sprechen?

«Wir haben in der KKPKS ausführlich darüber geredet, wie es nach der Corona-Pandemie weitergehen soll. Wir haben uns gefragt: Wollen wir wieder zurück zu den ewigen Ausschreitungen und Gewalttaten rund um Fussballspiele, oder sollte es nicht einmal eine Änderung geben?»

Sie befürworten einen Beitritt ihres Kantons zum erweiterten Hooligan-Konkordat. Vor allem aber wollen Sie personalisierte Tickets einführen. Warum?

«Während der Pandemie war aufgrund der Corona-Massnahmen vorübergehend ein Ticket-System mit personalisierten Tickets in Kraft. Die Situation war mehrheitlich friedlich. Ich denke, das ist eine gute Ausgangslage, um über neue Massnahmen zu sprechen. Uns geht es nicht darum, repressive Massnahmen zu erlassen. Die Fans sollen feiern, Choreos ablassen, sie können Bier trinken und machen, was sie wollen. Wir wollen nur, dass die Gewalttaten aufhören. Wir wollen friedliche Fussballspiele.» 

Wo ist denn Baselland konkret von Gewalt im Umfeld von Fussballspielen betroffen?

«Zum Beispiel an unseren Bahnhöfen Pratteln und Muttenz, wo immer wieder Fans nach Auswärtsspielen im St. Jakob-Park die Notbremse ziehen, um zu randalieren. Das sind echte Vorfälle; einmal wurde ein Fan beinahe erschossen, weil er einen Polizisten derart heftig bedroht hatte. Das sind nicht nur Spielchen.»

«Was tut die Polizei dann mit dieser Liste? Will sie nun 1300 Leute vorladen, um einen Fackelwerfer zu identifizieren?»

Thomas Gander, Grossrat SP

Nach fünf Minuten Interview liegen bereits alle Karten auf dem Tisch. Burkard sieht einen Ist-Zustand, der schlecht ist. Er redet von massiven Polizeiaufgeboten. Von Vätern, die sich mit ihren Kindern nicht mehr ins Stadion trauen. Von den öffentlichen Verkehrsmitteln in Zürich, die laut der NZZ nach den Spielen im Letzigrund den Betrieb einstellen. In Baselland wurde ein Fan laut dem Polizeikommandanten «beinahe erschossen». In Burkhards Beschreibungen gleichen Teile dessen, was heute rund um Fussballstadien abgeht, einem kriegsähnlichen Zustand. 

Und Burkhard sieht eine Zukunft ohne Gewalt. Auf dem Weg dorthin braucht es seiner Meinung nach eine neue Regel, die verlangt, dass jeder Fan beim Kauf eines Tickets seinen Ausweis vorzeigt.

Massnahmen gegen Gewalt

Hooligankonkordat

In der Schweiz wurde zur Europameisterschaft 2008 das «Konkordat über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen» eingeführt. Alle Kantone traten bei. Zu den Massnahmen zur Kontrolle gewalttätiger Fans gehören:

  • Rayonverbote
  • Ausreisebeschränkungen
  • Meldeauflagen
  • vorsorglicher Polizeigewahrsam
  • die Schaffung einer nationalen Datenbank für gewalttätige Fans (HOOGAN)

Durch das erweiterte Hooligankonkordat, eingeführt 2012, erhielten Polizei und Bewilligungsbehörden erweiterte Kompetenzen. Unter anderem konnten neu auch nationale Rayonverbote ausgesprochen werden. Fast alle Kantone traten bei. Einzig in den Kantonen Baselland und Basel-Stadt scheiterte die Vorlage an der parlamentarischen Hürde, dafür wurde der Dialog zwischen Fanarbeit, Club und der Polizei intensiviert. In Baselland wird nun nach einem Vorstoss der Mitte-GLP-Fraktion erneut über einen Beitritt zum erweiterten Konkordat debattiert.

ID-Pflicht

Als zusätzliche Sicherheitsmassnahme wird, angeführt von Bundesrätin und Sportministerin Viola Amherd (Mitte), die Einführung personalisierter Tickets diskutiert. Die Justizdirektor*innen der Kantone, darunter auch Stephanie Eymann aus Basel-Stadt, wollten die Massnahme zum Saisonstart 2022/23 einführen. Nach Protesten von Fans, Clubs und der Liga wird nun erst ein Konzept ausgearbeitet. Start ist voraussichtlich zur Saison 2023/24.

Stellt sich die Frage: Welche ermittlungstechnischen Hebel hat die Polizei genau in der Hand, wenn Fans ihr Ticket nur gegen das Vorweisen einer ID kaufen können? 

Keine, glaubt Thomas Gander. Der SP-Grossrat und ehemaliger Fanarbeiter ist der Überzeugung, dass sich im Fall von (seltenen) Ausschreitungen im Stadion erst einmal gar nichts verändert mit der ID-Pflicht.

Er macht ein fiktives Beispiel: «FCB-Fans reisen an ein Auswärtsspiel ins Wallis, dort gilt eine ID-Pflicht. 1300 Fans stehen im Block. Einer wirft vermummt eine Fackel. Der Veranstalter übergibt der Polizei die Liste der anwesenden Fans. 1300 Namen. Was tut die Polizei dann mit dieser Liste? Will sie nun 1300 Leute vorladen, um den Fackelwerfer zu identifizieren?»

Der Präzisionsarbeiter Burkhard weitet augenblicklich die Linse, als wir ihn mit derlei praktischen Fragen konfrontieren. Es gehe in erster Linie darum, «ein Zeichen zu setzen», sagt er dann. Den Fans «signalisieren», dass man keine Gewalt dulde aber ja, es stimme, es sei natürlich schwierig, «nur» mit der ID-Pflicht die Täter zu schnappen. «Es ist ein Ermittlungshinweis.» Man könne so sicherstellen, «dass Fans mit Stadionverbot nicht ins Stadion gelangen können, was heute nicht möglich ist».

Darum seien, wenn die ID-Pflicht nichts nütze, weitere Massnahmen denkbar. Kurze Stippvisite in den Planungshorizont eines Polizeikommandanten: «Man kann beispielsweise zusätzlich Kameras installieren, damit man am Eingang den Namen zusätzlich einem Foto zuordnen kann. Gemeinsam mit den Bildern der Stadionkameras kann man dann Identitäten abgleichen, auch wenn die Personen nicht an den ihren Tickets zugewiesenen Plätzen sitzen. Man kann die Stehplätze im Block aufheben. Man könnte als letzte Massnahme die Gästesektoren schliessen.»

«Das ist nicht einfach Teil der Fankultur. Fackeln zu zünden, ist eine Straftat.» 

Mark Burkhard, Polizeikommandant Baselland

Burkhard ist zwar schon lange Polizist, aber an der Spitze der KKPKS steht er erst seit November 2020. Zum selben Zeitpunkt wählte die Konferenz der Justizdirektor*innen einen neuen Präsidenten, den St.-Galler Polizeidirektor Fredy Fässler. Auf der anderen Seite drängen seit der Corona-Pandemie neue Kräfte in die Fankurven, die dort die Hackordnung aufwühlen, berichtet der Tagesanzeiger. Der Nachwuchs ist jung, oftmals minderjährig. In dem Alter werden Gesetze unter Umständen als Mutproben interpretiert.

Eine volatile Situation. Denn es ist politisch auch eine Chance, sich mit harten Massnahmen gegen Fans zu profilieren. 

Wie gut kennt die Polizei die Szene?

Die Republik hat mitten in der Coronapandemie mit einer Recherche aufhorchen lassen. Es ging darin um einen Artikel in der «Police», dem Verbands­magazin der Schweizer Polizisten. Die Recherche der Republik rekonstruiert, wie das Verbandsmagazin Police unter Bezug auf einen anonymen Ex-Fussballultra aus St. Gallen ebendiese Ultra-Szenen als Hort schlimmster Verwerfungen beschreibt. Ultra-Strukturen werden mit der Hitlerjugend verglichen, Fans als militarisierte Freaks gezeichnet, die Kriegsführung betreiben. Am Ende des Artikels in der Police wird die Frage gestellt, die auch Polizeikommandant Burkhard umtreibt: Wollen wir uns «das» bieten lassen? Muss «das» weg? Wie weiter nach Corona?

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Polizeikommandant Burkhard hat mit dem Artikel in der Police nichts zu tun. Aber auch hier, in diesem sachlich eingerichteten Büro in der Liestaler Polizeizentrale stellt sich die Frage, mit welchen Augen man bei der Polizei auf diese «Fanszene» blickt, wenn man an den nächsten Massnahmen tüftelt.   

Gehen Sie manchmal ins Stadion, Herr Burkhard?

«Selten, ich muss sagen, dass mir andere Sportarten privat näherstehen. Skifahren zum Beispiel. Oder Velofahren. Ich bin manchmal vor dem Stadion, um einen Polizeieinsatz zu beobachten. Hin und wieder schaue ich mir ein Spiel im Stadion an.» 

Wie erleben Sie das?

«Das ist schon eindrücklich, dieser Sport. Auch die Atmosphäre im Stadion, das ist natürlich gewaltig.»

Wenn Sie an die hartgesottenen Fans in der Kurve denken. Was glauben Sie, warum einige bei Ausschreitungen mitmachen?

«Ich kann das nicht analysieren, da bin ich kein Fachmann. Was wir feststellen ist, dass das zum Teil stark mit Alkohol und Drogen zu tun hat.»

Was ist eigentlich so gefährlich daran, während einer Choreografie Pyrotechnik abzufackeln?

«Ich möchte einer Verharmlosung dieser Fackeln deutlich entgegensprechen. Die Fackeln sind zum Teil 2000 Grad heiss. Das ist gefährlich und nicht löschbar. Das ist nicht einfach Teil der Fankultur. Fackeln zu zünden, ist eine Straftat.» 

Für viele Fans ist die Kurve eine Art Familie. Eine gewisse Unzähmbarkeit gehört zum Selbstverständnis. Forciert die Polizei mit zusätzlichen Massnahmen eine Eskalationsspirale?

«Was die Fans im Stadion treiben, ist uns im Prinzip egal. Mit den personalisierten Tickets verfolgen wir eine schwache Massnahme, um ein Zeichen gegen Gewalt zu setzen. Die Fans sollen singen, feiern, sich betrinken, wenn sie wollen. Unser Fokus ist allein, die Gewalttaten zu stoppen.»

«Gewalt ist ein Urbedürfnis. Gewalt gibt es immer, wie es Feuer gibt, wenn es Feuerwehren gibt. Die Frage ist, wie man damit umgeht.» 

Yves Krebs, Landrat GLP

Laut verschiedenen Studien aus anderen Ländern haben Massnahmen wie die ID-Pflicht kaum einen Einfluss auf die Gewaltproblematik. Das bekräftigt auch die langjährige Basler Fanarbeiterin Ornella Pessotto in einem Interview mit der BaZ. Am Abend vor dem FCB-Auswärtsspiel in Bern vom 13. Februar haben sich Fangruppierungen von FCB und den Young Boys in der Innenstadt eine Schlägerei geliefert. Offenbar auf Verabredung. Eine ID-Pflicht wird solche Zusammenstössen nicht verhindern können. 

Im Kanton Basel-Stadt gehen die Zwischenfälle statistisch betrachtet ohnehin zurück.  Die Basler Polizei berichtete kürzlich von eine deutlichen Beruhigung der Gewalt um Fussballspiele. Das hat auch mit Corona zu tun. 

Polizeikommandant Burkhard kennt die Studien. Aber er hat einen anderen Matchplan. Er will seine Beamt*innen schützen. Er will «griffige Massnahmen». Er will friedliche Sonntage.

«Jede Polizei, die regelmässig an Fussballspielen im Einsatz steht, kommt nicht darum herum, Ausschreitungen zu thematisieren.»

Stephanie Eymann (LDP), Basler Justizdirektorin

Politiker*innen verschiedener Lager aus der Baselbieter Justiz- und Sicherheitskommission attestieren Burkhard eine exzellente Kommunikationskompetenz und die Fähigkeit, gewinnend zu argumentieren. Das sagen zum Beispiel Marc Schinzel (FDP) oder Martin Karrer (SVP). Burkhard hat in dieser Kommission für den Baselbieter Beitritt zum erweiterten Konkordat geweibelt. Mit Erfolg, das Geschäft kommt in den Landrat. 

Der GLP-Politiker Yves Krebs wird dazu von Telebasel interviewt und skizziert dabei eine interessante Wechselwirkung: «Gewalt ist ein Urbedürfnis. Gewalt gibt es immer, wie es Feuer gibt, wenn es Feuerwehren gibt. Die Frage ist, wie man damit umgeht.» 

In Basel-Stadt hat Stephanie Eymann offenbar ähnliche Wünsche wie Burkhard. Hat sie sich mit dem Baselbieter Kommandanten ausgetauscht? Auf Anfrage schreibt sie: «Jede Polizei, die regelmässig an Fussballspielen im Einsatz steht, kommt nicht darum herum, Ausschreitungen zu thematisieren.»

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