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Pornofauli gewinnt Zürcher Journipreis!

09/08/20, 04:03 PM

Aktualisiert 09/08/20, 04:37 PM

Er macht uns stolz: Daniel «Pornofauli» Faulhaber.

Er macht uns stolz: Daniel «Pornofauli» Faulhaber.

Daniel Faulhaber gehört nicht zu denen, die ihre Geschichten lauthals in der Sitzung ankünden. Er schleicht sich damit an, und plötzlich sind sie da.

Im November 2019, als Bajour sich noch mit der frisch programmierten Internetseite abmühte und sich in Selbstzerfleischung übte, sagte er also eines Nachmittags zu der einzigen Redaktorin, die grad da war (wir waren noch ein Miniteam): «Ich habe mir überlegt, ich könnte an die Pornomesse in Basel gehen und sie mit den intellektuellen Porny Days in Zürich vergleichen.» Wahrscheinlich sagte Daniel nicht «vergleichen», sondern irgendein gescheiteres Wort, eines, das er sich vorher überlegt hat .

Denn denken kann er und schreiben sowieso, unser Pornofauli. Das sagen sogar die Zürcher*innen! Die Jury des Schweizer Journalist*innenpreises hat ihm den Newcomer-Preis verliehen. Zitat aus der Laudatio: «Er sah sich für «Bajour»mit wachem Blick auf zwei Erotikmessen um. Das tat er auch selbstkritisch. Der Autor wertet nicht, sondern er beschreibt. Und das auf brillante Weise, so die Laudatio.»

Wir sind so stolz, wir müssen uns grad betrinken.

Aber lest selbst. Hier geht's zur ganzen Reportage:

Wenn dieser Bajour-Boy gut ist, soll er noch mehr schreiben.

Unbedingt.

Daniel Faulhaber hat übrigens noch einmal über Porno geschrieben. Hier.