«S MAGGSIMUM». Das wars!

Heute komme ich nicht umhin, dir eine ordentliche Hampfle Begeisterung in den Kragen zu stopfen, denn, wie du vielleicht erfahren hast, ging bei Bajour am Määntig die Post ab.

  • Tam Tam

    Tam Tam (Bild: Sara Barth)

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    Dintelimpli (Bild: Sara Barth)

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    Bolderi (Bild: Sara Barth)

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    Leerer Lämpe (Bild: Sara Barth)

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    Moderatorin Diana Bevilacqua (Bild: Sara Barth)

  • BAJOUR-SCHNITZELBANGG-LIVESTREAM

    Wanderratte (Bild: Sara Barth)

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    Anggewegglimaitli (Bild: Sara Barth)

  • BAJOUR-SCHNITZELBANGG

    Dreydaagsfliege (Bild: Sara Barth)

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    Blagééri (Bild: Sara Barth)

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    s Kuchi-Daaberettli (Bild: Sara Barth)

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    Spitzbueb (Bild: Sara Barth)

  • BAJOUR-SCHNITZELBANGG-LIVESTREAM

    Fäärimaa (Bild: Sara Barth)

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    Käller Bangg (Bild: Sara Barth)

Um es kurz zu machen: Wir haben das Internet leergestreamt. Als um Punkt 19:30 Uhr das Bajour-Eventorchester den ersten Wirrrbel in die Trommel ruesste, gingen auf Facebook, Zoom, Youtube, LinkedIn und Tinder die Lichter aus – und alle Vorhänge auf zur raffiniertesten Livestream-Fasnachtsveranstaltung, die ein junges Medium jemals aus dem Steinbruch digitaler Möglichkeiten gehauen hat. Differenziert wird morgen wieder, jetzt wird empfohlen: Schau dir das an!



Zwar hatten wir zu Beginn der Übertragung noch mit Tonproblemen zu kämpfen, ein paar Geräusche der zugeschalteten Zuschauer*innen drangen per Rückkopplung ins Studio. Aber dank unserem Technik-Team war damit bald Schluss und hey: Immerhin waren da Zuschauer*innen! 

Der Übertragung von zuhause live zugeschaltet waren Fernwehfasnächtler*innen, denen das Gässle und Anstossen und Applaudieren und Lachen ebenso fehlte wie den Schnitzelbängg im Studio. Die wiederum konnten das Publikum sehen und mit ihm interagieren, sie erkannten gar hie und da ein paar bekannte Gesichter.

Ich sags wie's ist: Schnitzelbängg und Publikum verschmolzen in dieser keimfreien Begegnungszone spätestens nach zwei Versen wie Weisswein und Tonic Water zu einem kühlen Waggis on the Rocks morgens um halb 5 am Rümelinsplatz. Oder um es mit dem Zwischenruf einer begeisterten Zuschauer*in zu formulieren: «S MAGGSIMUM». Das wars!

Anggewegglimaitli Livestream Green Screen Studio
S Anggewegglimaitli mit Fasnachtseffekt in Echtzeit am Bildschirm des Publikums zuhause. Rechts in der Spalte rauschten die Kommentare und Emojis durch die Timeline, hinter den drei Bängglerinnen kannst du die zugeschalteten Zuschauer*innen erkennen. Ein Schneemensch war auch dabei. Cool. (Bild: Screenshot)


Mein sehr geschätzter früherer Kollege, der Journalist und Fasnächtler Dominique Spirgi, hat den Abend mit einem Artikel gewürdigt und einige besonders pointierte Verse und Themen herausgepickt. Hier kannst du ihn lesen.


Und wo wir schon bei Shoutouts sind: Den grössten Shoutout hat das Technikteam rund um Martin Schaffner und dem Green Screen Studio Basel und Tim Ferns, der für den Hörgenuss zuständig war, verdient. Ohne euch, lieber Martin, lieber Tim, hätten wir das niemals auf die Beine gestellt. Dangge tuusig!

Ein paar Zahlen noch: 

  • Uns haben durchgehend über 700 Zuschauer*innen begleitet, 
  • die Reichweite insgesamt während dem Livestream: 3600 Personen. 
  • 240 Livekommentare sorgten für Verkehr auf der Datenautobahn und trugen dazu bei, dass das Video in den sozialen Netzwerken noch mehr Leuten angezeigt wurde. 

Wir von Bajour bedanken und bei allen, die zu diesem Fest beigetragen haben. ♥🎉

Räppli
Jetzt Fasnachts-Aktions-Gönner*in werden

Bajour ist ... ganz ok. Das Basel Briefing ist ein prima Newsletter, und es hat immer wieder gute Recherchen. Aber unterstützen will ich die Bajour-Macher*innen, weil sie die mit Abstand besten Schnitzelbangg-Atmosphäre in diese traurigen Zeiten gezaubert haben. Mit Live-Publikum – wie in Einsiedeln. Einfach keimfrei. Und deshalb werde ich jetzt Bajour-Fasnachts-Aktions-Unterstützer*in!

Fasnachts-Aktions-Gönner*in

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Sara Barth

Bei Bajour als: Freischaffende Fotografin seit März 2020

Hier weil: the Show must go on & da bin ich mit meiner Kamera gerne dabei.

Sonst noch bei: PHOTO Sara Barth und immer stets unterwegs für das einzigartige Bild.

Kann: zaubern in der Küche.

Kann nicht: ohne Musik, 90’s Hip Hop, R’n’B usw. sein.

Liebt an Basel: HEIMAT…. das seid ihr!

Vermisst in Basel: Meeresrauschen und Berggipfel.

Fauli

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Themeninputs und Hinweise gerne an [email protected] . Twitter: @dan_faulhaber


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Bei Bajour als: Reporter und Redaktor

Hier weil: da habe ich die Freiheit, Neues anzupacken und unkonventionell zu arbeiten, ohne über sieben Hierarchiehürden zu springen. Das ist toll. Gleichzeitig macht diese Freiheit natürlich Angst, und das wiederum schweisst zusammen. Darum bin ich auch hier. Wegen des Teams.

Davor: Bei der TagesWoche und davor lange Jahre an der Uni mit Germanistik & Geschichte.

Kann: Ausschlafen.

Kann nicht: Kommas.

Liebt an Basel: Die Dreirosenbrücke. Das Schaufenster des Computer + Softwareshops an der Feldbergstrasse Ecke Klybeckstrasse. Das St. Johann. Dart spielen in der Nordtangente. Dass Deutschland und Frankreich nebenan sind.

Vermisst in Basel: Unfertigkeit. Alles muss hier immer sofort eingezäunt und befriedet und geputzt werden. Das nervt. Basel hat in vielem eine Fallschirmkultur aus der Hölle. Absichern bis der Gurt spannt. Ich bin schon oft aus Versehen eingeschlafen.

Interessensbindung: Vereinsmitglied beim SC Rauchlachs.

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