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Partnerschaft

Mit Herzrasen im geheimen Garten

Bajour empfiehlt die Kunsttage Basel. Aber wo anfangen? Drei Persönlichkeiten präsentieren dir hier ihre ganz persönliche Tour durch Museen, Galerien und Off-Spaces. Heute mit Ines Goldbach, Direktorin Kunsthaus Baselland, Mitkuratorin Sharing Movements.

08/30/22, 01:46 PM

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Ines Goldbach

Ines Goldbach

...ist promovierte Kunsthistorikerin. Sie leitet seit einigen Jahren erfolgreich das Kunsthaus Baselland, das bald seinen neuen Sitz auf dem Dreispitz beziehen wird. Goldbach bietet mit ihrem kuratorischen Programm jungen sowie etablierten Künstler*innen aus nah und fern umfangreiche Einzel- und Gruppenpräsentationen.

Mit der entfalteten Karte der Kunsttage 2022 könnte man wieder einmal Herzrasen bekommen – so viele Möglichkeiten, Orte, Zeiten und vor allem: Künstler*innen, die es zu entdecken gilt. 

Nur wo beginnt man? Und wo und wann hört man auf? Zum Glück – das soll beruhigen – lässt der grosse, kantonsübergreifende Kunstspaziergang vier Tage Zeit. Und so beginnt man am besten gleich mit einer 1.5-stündigen Donnerstagabendtour – ein inspirierender Tagesabschluss.

Ines Goldbachs Stationen an den Kunsttagen

  1. Garten Fleuri
  2. symbiont
  3. Galerie Müller
  4. Space 25
  5. Claraplatz
  6. Kasernenareal

Los geht es um 18 Uhr mit einem neu angelegten Garten an einem überraschend unbekannten Ort in der Nähe des Kunstmuseums. 

Weiter schlendern wir über die Wettsteinbrücke, zu symbiont u. a. mit Werken von Uriel Orlow. Wer gut zu Fuss oder gar mit dem Velo unterwegs ist, sollte unbedingt erst nach rechts zum Kaskadenkondensator zu Malerei im Transit abbiegen. 

Dann zurück zur Rebgasse. Bei der Galerie Müller ist eine Ausstellung von Sonja Sekula zu sehen, beim Space 25 eine Schau der Künstlerinnen Senam Okudzeto und Mariejon de Jong-Buijs, bei Weiss Falk wird Elliott Jamal Robbins gezeigt. 

Um 19 Uhr dann gibt es auf dem Claraplatz nach einigen Jahren erneut die Chance, die Performance Huddle der grossen Performancepionierin Simone Forti zu erleben, durchgeführt von in der Region lebenden Performer*innen. Dauer ca. 20 Minuten. 

Von hier aus sollte man am besten das Erlebte auf dem Kasernenareal mit einem Glas oder Glacé ausklingen lassen und auf der Karte weiterstudieren, wie man gleich hier den nächsten Tag beginnen kann, mit Walks, Atelierbesuchen, Fermentationskiosk und vielem mehr. 

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