Kinderfasnacht

Damit dein Kind nicht verloren geht

Kinder sind an der Fasnacht schnell mal abgelenkt, laufen weg und gehen in der Menschenmenge verloren. Die Gärngschee-Community hat aber einige hilfreiche Tipps und Tricks, wie Kinder und Begleitpersonen wieder zusammen finden – wir haben sie zusammengetragen.

Kind Fasnacht
Waggis, Räppli, Musik und allerhand Buntes und Lautes, das bestaunt werden will. (Bild: Helena Krauser)
  • 👈 Mit den Kindern verabreden, dass man immer dahin zurückgeht, wo man sich zuletzt gesehen hat.
  • 📌 Einen Treffpunkt in unmittelbarer Nähe verabreden, wo man hingeht, wenn man sich verliert. 
  • Sich an Orten aufhalten, an denen nicht ganz so viel los ist. 
  • ⤵️ Regeln aufstellen, bis wohin die Kinder alleine gehen dürfen und selbst an einem festen Platz stehen bleiben. 
  • 💃 Sich selbst auffällig anziehen, um von den Kindern wieder gefunden zu werden. (Achtung: Kostümierte Erwachsene sind an der Basler Fasnacht nicht gerne gesehen.)
  • 📷 Fotos von den Kindern machen, um genau beschreiben zu können, was sie anhaben. 
  • 🐸 🐸 Innerhalb des Schyssdräggziigli den Kindern die gleichen Kostüme anziehen. Dann wissen alle, wo sie hingehören. 
  • 🐴 Ein «Rössligstell», damit die Kinder sicher in der Nähe bleiben. 
  • 🍬 Kleine Kinder in einen Bollerwagen setzen. Von da aus können sie Dääfeli verteilen, aber nicht weglaufen. 
  • 🤚Ein Armband, auf dem Name, Adresse und Telefonnummer der Eltern oder Begleitpersonen stehen. Die Bänder kann man entweder selber machen oder vorgefertigte SOS-Armbänder besorgen. 
  • ✒️ Alternativ kann die Telefonnummer auch direkt auf die Hand oder den Arm geschrieben werden – besonders, wenn die Kinder das Armband nicht mögen oder es abreissen, ist das eine sinnvolle Alternative. 
  • 📝 Auf den Polizeiposten der Basler Polizei gibt es extra Karten zum Umhängen, auf die man Name und Telefonnummer schreiben kann – die Pätty Badges.
  • 👮 Den Kindern beibringen, sich an jemanden von der Polizei oder eine andere erwachsene Person (im Idealfall Menschen mit Kindern, die wissen was zu tun ist) zu wenden, wenn sie ihre Begleitpersonen verloren haben.  
  • ⌚ Airtag an der Kleidung befestigen oder eine GPS-Kinderuhr mit Anruffunktion verwenden. 

Für diejenigen, die verloren gegangene Kinder finden:

Schaut, ob ihr an den Armen, Händen oder auf einer umgehängten Karte eine Telefonnummer findet. Fragt das Kind, ob mit den Begleitpersonen etwas verabredet wurde. Nehmt das Kind – wenn es sich traut – auf die Schultern, dann können sich Eltern und Kind in der Menge vielleicht besser finden.

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Das ist Helena (sie/ihr): Helena hat Kultur studiert, um über Kultur zu schreiben, während dem Studium aber in so vielen lokalen Redaktionen gearbeitet, dass sie sich in den Lokaljournalismus verliebt und die Kultur links liegen gelassen hat. Nach Bachelor und Praktika startete sie den zweiten Anlauf zur Versöhnung mit der Kunst, ein Master in Kulturpublizistik sollte es richten. Dann kam das Leben (Kinder, Festanstellung bei der bz) dazwischen. Finally beim FRIDA Magazin gab’s dann kurz richtig viel Kultur und die Entdeckung, dass mehr eben doch besser ist. Deshalb macht sie bei Bajour jetzt beides.

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