Am Rhein unterhalb der Novartis läuft's

Am Elsässerrheinweg unterhalb des Novartiscampus wird heute das Basso eröffnet. Das rosa Mikrofon hat eine Führung bekommen.

 Basso
Hier soll Leben hin. (Quelle: Ernst Field)

«Bar, Beiz, Beats»: Das will das Basso am Elsässerrheinweg sein - gleich alle drei Sparten sind hier unter einem Dach vereint. Dieses Wochenende, am Freitag und Samstag, feiert das Basso seine Eröffnung. Direkt unterhalb des eher privaten Novartiscampus soll der Grossbasler Rheinseite Leben eingehaucht werden. Farbenfroh und ohne Krawattenpflicht gelingt dem Lokal ein Bruch mit der vorherrschenden Sterilität.

Mitgründer Till Schmidlin hebt die diversen Angebote des Bassos hervor. Im Restaurant wird man klassisch verpflegt, an der Bar kriegt man eine Vielzahl an Drinks und im Club kann man den Stress des Stadtlebens an einem scheinbar abgelegen-Ort raustanzen. An der Eröffnungsfeier können dies die Besucher*innen dieses Wochenende ausprobieren.

Der Innenbereich ist gemütlich eingerichtet. Über der Bar hängen selbstgemachte Lampen. Bekannte und Familienmitglieder wickelten Schnur um die Gerüste der Lampen. Die Aussicht auf den Rhein lässt sich aus jedem Raum geniessen. Ob der Zapfhahn gleich stark fliesst wie das Wasser den Fluss abwärts?

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Warme Farben für den warmen Innenraum. (Quelle: Ernst Field)

Das Ambiente geniesst auch die Personalchefin des Resaurants, Marielle Trelling. Sie beschreibt eine «Wohlfühlatmosphäre». So lasse es sich mit einer Aussicht auf den Rhein gut arbeiten. «Es wurde so viel Herzblut ins Detail gesteckt, dass sich das auf jeden Mitarbeiter, jede Mitarbeiterin abgefärbt habt.»

Alexander Kroll, der Küchenchef im Basso, erklärt: «Bei uns liegt der Fokus auf Frische.» Alle Gerichte sind vegetarisch oder vegan. Eine wöchtentliche Besonderheit des Restaurants: Jeden Samstag wird das Überraschungs-Menü «einfach bringen» zu «einfach holen». Die Gäste holen dann ihr Essen in der Küche ab und bekommen so einen Einblick hinter die Kulissen. Kroll freut sich auf den Austausch mit den Besucher*innen. «Das wird eine spannende Sache, auch für die Gäste.»

Lukas Lindt, der Chef hinter der Bar, gibt Auskunft über das Sortiment an Getränken. Man könne «kreative Drinks an einer wunderschönen Atmosphäre» erwarten. Das Basso versuche mit lokalen Destillerien zusammenzuarbeiten und viele Schweizer Produkte zu integrieren. Seine Drink-Empfehlung: Der Helmut.

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