2025-08-04 Frage des Tages Pharma-USA-1 (1)

Was braucht das Gundeli?

 Von Freitag bis Sonntag feiert das Gundeli sich selbst. Zum zweiten Mal findet das Gundeli Fest unter der neuen Leitung statt, die frischen Wind in die Veranstaltung bringen will. Rund um den Tellplatz wird es Musik, politische Diskussionen, Comedy und Kulinarik geben. Wir von Bajour sind mit unserer rosa Rakete mittendrin und dem Charakter des Quartiers auf der Spur. Was macht das Gundeli aus, von was braucht es mehr und von was weniger? Architektin Barbara Buser stört sich an der mangelnden Anbindung an die Stadt: «Bis heute gibt es kaum ernsthafte Bemühungen»; Pendler Tobias liest gerne auf dem Meret Oppenheim Platz, ihm fehlen bei all dem Asphalt aber die Pflanzen. 

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Michelle Isler
Michelle Isler
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Flavio Spaini
28. August 2025 um 17:46

Mehr Gundeli für alle!

Ich bin in den 90ern im Gundeli zur Schule gegangen und lebe nun seit über drei Jahren wieder im Quartier. In diesen 30 Jahren hat sich vieles verändert. Das Gundeli ist zu einem durchmischten und attraktiven Quartier geworden. Für mich stellt sich deshalb eine andere Frage: Braucht der Rest der Stadt nicht ein bisschen mehr Gundeli? Für mich ist die Antwort ein klares Ja.

Wir geniessen hier eine gute Dichte an Anwohnenden und Arbeitsplätzen. Sie ermöglicht das Überleben der vielen und immer zahlreicheren Erdgeschossnutzungen wie kleine Restaurants oder unabhängige Läden. Wir sind direkt am Bahnhof und damit bestens angebunden. Wir haben kleine und grosse Parks und erreichen die Natur schnell, etwa auf dem Bruderholz. Dank dem Bahnhof und neu auch dem Bioflix können wir heute fast rund um die Uhr Lebensmittel einkaufen, wenn wir nicht gerade frische Beeren auf dem Margarethenhügel holen.

Ich hoffe, die Stadt schaut genau hin und nimmt sich etwas davon mit.

Beatrice Isler
29. August 2025 um 05:41

Gundeli mon amour ;-)

Ich bin ja eine Alteingesessene, war nie weg vom Gundeli und habe mich jahrelang engagiert für "mein" Quartier. Wir haben unzählige Stunden Freiwilligenarbeit für Verbesserungen aller Art beim Neutralen Quartierverein und bei der damaligen Gundeldinger Koordination aufgewendet, auch um eine bessere Anbindung des Gundeli an die Innerstadt hinzubekommen, zu sehen im "Gundeldinger Manifest". Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel Engagement entsteht und wie alles langsam geht. Naja, trotz allem, ich liebe mein Quartier, es hat sich unglaublich weiterentwickelt. Als ich jung war, gab es in der Güterstrasse Strassenstrich.... Und jetzt bin ich in den Ferien und kann beobachten und vergleichen, wie es andernorts ist. Das tut gut, schärft den Blick und macht zufrieden beim Heimkommen.

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