Anina Ineichen im Interview

«Das Resultat zeigt: Grüne Themen sind wichtig in Basel»

Anina Ineichen will für die Grünen ins Präsidium einziehen. Es sieht allerdings nicht danach aus, dass ihr das gelingt. Amtsinhaber Conradin Cramer hat laut Zwischenresultat mehr als 10'000 Stimmen mehr. Ineichen zeigt sich trotzdem zufrieden.

Anina Ineichen Reaktion Präsidiumswahl Zwischenresultat 2024
Keine Jubelsprünge bei der Verkündung des Zwischenergebnisses zur Präsidiumswahl. (Bild: Ina Bullwinkel)

Anina Ineichen, Sie sind «First Runner-up» für die Regierung, wie fühlt es sich gerade an?

Ich bin extrem glücklich über das klare Zeichen. 40 Prozent der Wählenden haben mich gewählt, das zeigt: Grüne Themen sind wichtig in Basel.

Haben Sie Hoffnungen auf einen zweiten Wahlgang?

Wir müssen die Resultate nochmal genauer anschauen, analysieren, Chancen und Risiken abwägen und dann werden wir entscheiden, aber das werden wir nicht jetzt entscheiden.

Bei den Grossratswahlen sieht es nach einem Sitzverlust aus. Woran könnte es liegen?

Da müssten Sie fast Raffaela Hanauer fragen. Es sieht nicht nach einem Sitzverlust aus, sondern nach einer Sitzverschiebung, so wie wir es jetzt analysiert haben.

Also war es keine sonderliche gute Strategie, getrennt von der Basta anzutreten?

Nein, das würde ich jetzt wirklich nicht sagen. Es sind 100 Leute mehr zur Auswahl gestanden, es haben beide Parteien ein ordentliches Resultat gemacht. Wir haben keinen Grund die Strategie zu überdenken, sondern wir können zufrieden sein.

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Von Waldshut (Deutschland) den Rhein runter nach Basel treiben lassen. Used to be Journalismus-Student (ZHAW Winterthur) und Dauer-Praktikant (Lokalzeitungen am Hochrhein, taz in Berlin, Wissenschaftsmagazin higgs). Besonderes Augenmerk auf Klimapolitik, Wohnpolitik, Demopolitik und Politikpolitik. Way too many Anglizismen.

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