Wem gehört Basel?

Warum müssen wir wissen, wem die Stadt gehört, Justus von Daniels?

Wie wichtig ist Transparenz im Wohnungsmarkt und warum finden sogar manche Investor*innen diese Frage wichtig? Ein Interview mit dem Chefredaktor des deutschen Recherchenetzwerks Correctiv, das unserer Recherche als Vorbild dient.

Während wir im Hintergrund die Auswertung unserer Crowd-Sourcing-Recherche zu «Wem gehört Basel?» vorantreiben, werfen wir hier bei Bajour in unregelmässigen Abständen einen Blick in den Maschinenraum dieses Projekts. 

Warum wir das tun? Um Transparenz herzustellen. Um zu zeigen, von wem wir uns inspirieren lassen und mit wem wir zusammenarbeiten. Um die Zwischenstationen der Recherche und nicht erst das Endprodukt offenzulegen. 

Unser Interviewgast ist Justus von Daniels, Chefredaktor von correctiv.org, einem gemeinnützigen, spendenfinanzierten Recherchenetzwerk mit Sitz in Berlin und Essen. Correctiv hat sich mit grossen Recherchen, etwa zum Cum-Ex-Skandal, international einen Namen gemacht und wurde vielfach ausgezeichnet.

👉Hier gehts zur Homepage von Correctiv.org

👉Hier findest du die gesammelten «Wem gehört die Stadt»-Recherchen von Correctiv und seinen Medienpartner*innen

Um das geht's

Correctiv ist auch Erfinder der Wem gehört die Stadt-Recherchen, die das Netzwerk zusammen mit lokalen Redaktionen in den Bundesländern vorantreiben. Wir haben zwar nicht direkt mit Correctiv zusammengearbeitet und verwenden eine leicht veränderte, selber entwickelte Methode. Aber der Grundgedanke – Bürger*innenjournalismus für existenzielle Fragen – ist derselbe.

Wir haben mit Justus von Daniels über die Erfahrungen gesprochen, die Correctiv bislang gesammelt hat und unter anderem gefragt: Warum ist die Frage «Wem gehört die Stadt?» überhaupt wichtig? Mit einem Klick auf die markierten Links gelangst du direkt zu den beschriebenen Stellen im Interview.

👉 Hier kannst du dir das Video in voller Länge anschauen.

Ausserdem verlinken wir hier das erste Gespräch unserer Serie «Hinter den Kulissen» von «Wem gehört Basel» mit Samuel Hufschmid. Er ist Datenjournalist und einer der Köpfe der Bajour-Recherche. 

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*Eine Präzisierung ist uns noch wichtig: Ganz am Ende des Gesprächs fragen wir, ob es solche Recherchen nur dank «unabhängigen Medien» wie uns geben kann. Dabei sind Bajour und Correctiv als Alternativen zu grossen Medienhäuser gemeint. Tatsächlich wäre die Bezeichnung «uns als private Medien» oder «uns als nicht einem Medienkonzern angehörige Medien» richtiger gewesen. Wir wollen grossen Medienverbunden nicht die Recherchefreiheit absprechen.

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Themeninputs und Hinweise gerne an [email protected] . Twitter: @dan_faulhaber

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Bei Bajour als: Reporter und Redaktor

Hier weil: da habe ich die Freiheit, Neues anzupacken und unkonventionell zu arbeiten, ohne über sieben Hierarchiehürden zu springen. Das ist toll. Gleichzeitig macht diese Freiheit natürlich Angst, und das wiederum schweisst zusammen. Darum bin ich auch hier. Wegen des Teams.

Davor: Bei der TagesWoche und davor lange Jahre an der Uni mit Germanistik & Geschichte.

Kann: Ausschlafen.

Kann nicht: Kommas.

Liebt an Basel: Die Dreirosenbrücke. Das Schaufenster des Computer + Softwareshops an der Feldbergstrasse Ecke Klybeckstrasse. Das St. Johann. Dart spielen in der Nordtangente. Dass Deutschland und Frankreich nebenan sind.

Vermisst in Basel: Unfertigkeit. Alles muss hier immer sofort eingezäunt und befriedet und geputzt werden. Das nervt. Basel hat in vielem eine Fallschirmkultur aus der Hölle. Absichern bis der Gurt spannt. Ich bin schon oft aus Versehen eingeschlafen.

Interessensbindung: Vereinsmitglied beim SC Rauchlachs.

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