Medien

Medienförderung Bullwinkels Blickwinkel
Bullwinkels Blickwinkel

Kaspar Sutters Flucht in die Medien-Utopie


Von Ina Bullwinkel,

Der Basler Regierungsrat hält eine kantonale Medienförderung für nicht dringend. Das ist ein falsches Signal. Es ist mehr als angebracht, lokale Berichterstattung endlich als Service Public anzuerkennen, findet Chefredaktorin Ina Bullwinkel.
Medien2
Staatliche Förderung

Basler Medien, lasst uns vorwärts machen!


Von Valerie Zaslawski,

Die Bilanz zum ersten Basler Medientag fiel ernüchternd aus. Und einen zweiten wird es wohl nicht geben. Die beste Idee zur Medienförderung hat immer noch Online-Altmeister Peter Knechtli. Eine Einordnung.
WhatsApp Image 2024-03-06 at 14
Basler Medientag

Grossaufmarsch mit wenig Phantasie


Von Matthias Zehnder,

Nur die Verleger hatten gefehlt. Sonst waren alle gekommen: Chefredaktoren, Medienschaffende, Kommunikationsfachleute, Stiftungsvertreter, Politiker. Gemeinsam wollten sie neue Wege für die Finanzierung von Lokaljournalismus suchen. Das ist nicht gelungen.
Bundesrat Albert Roesti (Bern) an der Delegiertenversammlung der SVP Schweiz, am Samstag, 11. November 2023, in Alterswilen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Medienförderung

Kriegt Bajour bald Geld von Rösti?


Von David Rutschmann,

SVP-Medienminister Albert Rösti will Onlinemedien staatlich unterstützen. Der Anstoss kam von der Basler GLP-Nationalrätin Katja Christ. Was bedeutet das für die Online-Redaktionen am Medienplatz Basel?
Medien SRG Kommentar
Bullwinkels Blickwinkel

Medien: fördern und fordern


Von Ina Bullwinkel,

Die Demokratie braucht unabhängigen und vielfältigen Journalismus. Aber wie finanzieren? Die Branche wartet auf die Antworten des Medienministers und SRG-Muffels Albert Rösti. Die zukünftige Finanzierung des Journalismus befinde sich gerade an einer wichtigen Weggabelung, kommentiert Chefredaktorin Ina Bullwinkel.
Christ_NR
Katja Christ im Interview

Die GLP – nicht mehr aufzuhalten?


Von Valerie Zaslawski,

GLP-Nationalrätin Katja Christ hatte am Montag ihren «Letzten» als Basler Parteipräsidentin. Im Interview erklärt sie, was sie von einer modernen Medienförderung erwartet und spricht über ihr Erfolgsrezept.
Kommentare-6
Kommentar

Asyl-Schelte unter der Gürtellinie


Von Michelle Isler,

Eine nachvollziehbare Sorge von Lädelibesitzer*innen wird im BaZ-Podcast zum pauschalen Asyl-Problem. Das greift zu kurz und ist problematisch.
Nicht benannt
baba news

«Wir bereuen nichts»


Von Marina Bolzli, Hauptstadt,

Ein kleines Online-Medium in Bern berichtet einseitig über die Eskalationen im Nahen Osten, der Kanton kürzt ihm Gelder. Was ist los bei «baba news»?
Tippinpoint ch media
Werbekampagne kritisiert

CH-Media-Redaktion löscht UBS-kritischen Artikel


Von Beat Schmid, tippinpoint.,

Eine Glosse über die UBS ist nicht mehr online. Nach einem Gespräch zwischen einer Vertreterin der Grossbank und dem viertgrössten Verlagshaus der Schweiz verschwand der Beitrag. Die UBS buchte ein Werbevolumen über mehrere 100’000 Franken, berichtet TippinPoint.
Sonja Kuhn SRG
SRG Basel wappnet sich

Kulturbändigerin Sonja Kuhn wird Präsidentin


Von Andrea Fopp,

Basel dürfte im Kampf gegen den SRG-Abbau eine tragende Rolle spielen. An der Front wird voraussichtlich Sonja Kuhn stehen. Sie ist fürs Präsidium nominiert. Die ehemalige Basler Co-Kulturchefin wird die Kulturszene hinter sich zu scharen versuchen.
Schweizer Radio und Fernsehen (Studio Zuerich Leutschenbach) spiegelt sich in einer Hausfassade am Sonntag, 11. Oktober 2020, in Zuerich.
Sparhammer bei der SRG

Das wird kein Spaziergang für Rösti


Von Valerie Zaslawski,

Die SRG müsste 900 Stellen sparen, wenn die Abbaupläne von Medienminister Albert Rösti umgesetzt würden. Unsere Leser*innen sind jedoch klar der Meinung, es brauche mehr, nicht weniger Service Public. Ansonsten sei die Demokratie in Gefahr.
Niggi Ullrich SRG SRF Basel Regionaljournal Meret Oppenheim Hochhaus
SERAFE

Basler SRG-Präsident Niklaus Ullrich: «Das könnte den Standort Basel akut gefährden»


Von Andrea Fopp,

900 Stellen. So viel muss die SRG nach eigenen Angaben streichen, wenn Bundesrat Albert Röstis Abbaupläne durchkommen.
Nicht benannt-2
Kunsthallen Direktor

Wie sieht eine richtige Gesinnung aus?


Von Ina Bullwinkel,

Wenn einige Sätze in einem offenen Brief bereits als gesetzte Meinung eingestuft werden und auf ihnen basierend die Karriere einer Person infrage gestellt wird, ist das ein Armutszeugnis der demokratischen Debatte. Ein Kurzkommentar von Bajour-Co-Chefredaktorin Ina Bullwinkel zur Kontroverse um Mohamed Almusibli
Medien Journalismus
Medien

Unzuverlässige Informationen spalten, glaubwürdige erlauben den Dialog


Von Andrea Fopp,

Journalismus hilft, die Welt zu verstehen. Aber die Medienbranche steckt in einer Krise. Wer profitiert davon? Und weshalb stehen wir alle in der Verantwortung? Ein Kommentar.
Das Logo des Tages-Anzeigers am Gebaeude der TX Group und Tamedia an der Werdstrasse, aufgenommen am Donnerstag, 21. September 2023 in Zuerich. Tamedia hat im Rahmen eines Sparprogramms am Donnerstag einen Stellenabbau bei seinen Deutschschweizer Medien angekuendigt. Bis zu 20 Stellen soll abgebaut werden. Bereits am Mittwoch wurde der Abbau von 28 Stellen in der Romandie angekuendigt. (KEYSTONE/Michael Buholzer)
Zehnders Wochenkommentar

Management by Excel: Stellenabbau bei Tamedia


Von Matthias Zehnder,

Tamedia will landesweit sechs Millionen Franken einsparen und baut deshalb fast 50 Arbeitsplätze ab. Der Medienkonzern begründet die Sparrunde mit einem Rückgang bei den Printabos. Bloss: So, wie Tamedia heute rechnet, hätten gedruckte Zeitungen nie rentiert.
Joel Thüring
Kommentar

Jetzt ist Basel erwacht


Von Valerie Zaslawski, Ina Bullwinkel,

Nachdem sich Joel Thüring an der Medienkonferenz zum Wahlauftakt seiner Partei fremdenfeindlich geäussert hat, bezieht auch endlich die bz Stellung zum SVP-Grossrat. Der ehemalige SP-Präsident Roland Stark sagt aus Protest derweil ein Essen der ehemaligen Grossratspräsident*innen ab.
Stark_Krippe_Titelbild
Unvermummt

Politik ist kein Krippenspiel


Von Roland Stark,

Unser Kolumnist Roland Stark findet, dass Auseinandersetzungen in der Regel mit Samthandschuhen geführt werden. Eine kleine Polemik gegen die Harmoniesucht.
Von Lehrlingen besetztes Haus in Basel. 28.7.1971
Gastkommentar von Roland Stark

«Es gehört zum guten Ton, ein Opfer zu sein»


Von Roland Stark,

Heute wird gerne die Mär verbreitet, Auseinandersetzungen in den Medien und der Politik seien konfrontativer geworden. Wer damals dabei war, kann sich über derart nostalgische Beschreibungen nur wundern, findet der ehemalige SP-Präsident Roland Stark.
titeldnip
Medienpolitik

Kritische Analyse der Fehr-Studie zur Link-Steuer


Von Adrienne Fichter, dnip,

Nach der versenkten Abstimmung rund um das Medienförderungsgesetz wurden Rufe nach einem Leistungsschutzrecht laut. Der Verband Schweizer Medien hat dazu eine Studie in Auftrag gegeben. Die Kolleg*innen von dnip haben sich diese nun genauer angeschaut.
Filme
Übernahme der CS

Von wegen Bank Run


Von Bajour,

Auf den «historischen Sonntag» folgt ein erstaunlich normaler Montag. Bajour hat die Basler Credit Suisse besucht. Wütende Kund*innen? Fehlanzeige.
Jan Amsler und Alessandra Paone übernehmen das Zepter von Peter Knechtli (Onlinereports)
Onlinereports verkauft

Basel braucht mehr Peter Knechtlis


Von Andrea Fopp,

Der Gründer von Onlinereports übergibt an Alessandra Paone und Jan Amsler. Das sind wunderbare News - unsere Region hat Journalismus im Geiste von Online-Reports verdient. Ein Bericht mit viel Würdigung.
billy-aboulkheir-7d94sU14YXA-unsplash
Fehlanzeige

Plötzlich war das Kinoprogramm weg


Von Valerie Zaslawski, David Rutschmann,

Die bz hat keine Kinoprogrammseite mehr, die Spielzeiten sollen nur noch online abrufbar sein. Die regionalen Kinos sind irritiert, sie wurden darüber vorab nicht informiert.
Pietro Supino Tippinpoint
Debakel für Pietro Supino

Sexismus-Skandal: Aktionärsvertreter wollen den Tamedia-Verleger abwählen


Von Beat Schmid, tippinpoint.,

Die Ethos-Stiftung kritisiert das Zürcher Medienunternehmen scharf und spricht von einer schlechten Unternehmensführung. Kritik übt auch Governance-Expertin Monika Roth.
My project-1 (5)
Relaunch

telebasel.ch wird zu «Basel jetzt»


Von Samuel Hufschmid,

Telebasel hat ein neues Logo mit dem Schriftzug «Basel jetzt» in der Schweizerischen Markendatenbank registriert. Damit will der Sender online neu durchstarten – als «das neue Newsportal für Basel und die Region».
Bundesratskandidatin Eva Herzog, Staenderatein SP-BS, links, im Gespraech mit Dr. Lukas Engelberger, Regierungsvizepraesident Basel-Stadt, rechts, nach der Ersatzwahl in den Bundesrat durch die Vereinigte Bundesversammlung, am Mittwoch, 7. Dezember 2022 im Bundeshaus in Bern. (KEYSTONE/Marcel Bieri)
Medienschau

Die grosse Ernüchterung


Von Valerie Zaslawski,

Basel-Stadt schafft den Sprung in den Bundesrat nicht, Eine Niederlage für Basel-Stadt, eine Niederlage für die urbane Schweiz. So berichten die Medien am Tag nach der Bundesratswahl.