Esther Keller zum Rheintunnel

«Es muss ein Gewinn sein für Basel»

Die wiedergewählte Verkehrsdirektorin Esther Keller verspricht, falls der Rheintunnel – trotz Nein in Basel – kommt, sollen die Basler*innen davon profitieren. Sie will weniger Ausweichverkehr in den Quartieren und weniger Lärm.

Abst. Nov24 | Esther Keller GLP blickt nach vorne
Will die Sorgen der Basler*innen ernst nehmen: Esther Keller. (Bild: Ernst Field)

Esther Keller, aktuell sieht es so aus, dass Basel-Stadt den Rheintunnel ablehnt, national ist es noch nicht klar. Was haben Sie für ein Gefühl?

Das Nein aus Basel ist nicht ganz überraschend. Die Leute haben Sorge, dass es mehr Verkehr bedeuten könnte, deshalb ist es für mich nicht überraschend.

Was bedeutet es, wenn es doch noch ein Ja auf nationaler Ebene geben würde und Basel klar Nein sagt?

Einen nationalen Entscheid müssen wir in Basel akzeptieren. Es ist ein Projekt des Bundes. Für mich als Verkehrsdirektorin war aber immer klar, es muss ein Gewinn sein für Basel. Falls der Rheintunnel also kommt, müssen wir schauen, dass der Ausweichverkehr, den wir heute in den Quartieren haben, zurück verlagert wird auf die Autobahnen, dass es weniger Lärm gibt und Basel wirklich davon profitiert.

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David Rutschmann

Das ist David (er/ihm):

Von Waldshut (Deutschland) den Rhein runter nach Basel treiben lassen. Used to be Journalismus-Student (ZHAW Winterthur) und Dauer-Praktikant (Lokalzeitungen am Hochrhein, taz in Berlin, Wissenschaftsmagazin higgs). Besonderes Augenmerk auf Klimapolitik, Wohnpolitik, Demopolitik und Politikpolitik. Way too many Anglizismen.

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