Klima

Esther keller
Bilanz Esther Keller

Vor lauter Bäumen die Lei(s)tungen nicht sehen


Von Valerie Zaslawski,

Seit Esther Keller im Amt ist, muss sich die GLP-Vorsteherin des Bau- und Verkehrsdepartement für Baumfällungen und fehlende Begrünung rechtfertigen. Ihre Bilanz ist durchzogen positiv. Eine Einordnung.
Conradin Cramer Basler Rathaus
Baustellen im PD

Cramer muss jetzt liefern


Von David Rutschmann,

Conradin Cramer (LDP) ist Basels erster bürgerlicher Regierungspräsident. Heisst das jetzt: Wohnschutz wird abgebaut, die Fachstelle Klima eindampft und bei der Gleichstellung nicht weiter gemacht? Das sind die Erwartungen an den neuen Kopf der Regierung.
Luca Urgese Mustafa Atici Klimagerechtigkeit
Liebe Regierungskandidaten

Wie setzen Sie sich fürs Klima ein?


Von Basel2030,

Die Basler Regierung muss das Netto-Null-Ziel 2037 vorantreiben. Wie haben es die Regierungskandidaten Luca Urgese und Mustafa Atici mit der Klimapolitik des Kantons? Die Bewegung «Basel2030» hat nachgefragt.
Oetlingerstrasse
Un poco Baselona?

Superblocks first, Bedenken second


Von David Rutschmann,

Im Matthäus und im St. Johann werden bald Superblocks getestet. Die Regierung hat nun die Quartiere gebrieft, was sie sich unter dem verheissungsvollen Konzept vorstellen dürfen.
Daniel Seiler Klimaanlage
Klimaanlagen gegen Hitzesommer

«Wir brauchen kurzfristige Lösungen für vulnerable Personen»


Von David Rutschmann,

Sind Klimaanlagen ein No-Go? Die Bajour-Community ist unentschlossen. FDP-Grossrat Daniel Seiler kündigt einen Vorstoss an, mit dem er die Regeln für den Einbau von Kühlgeräten lockern will.
Skyline Wettsteinbrücke Wettsteinplatz
Zahlreiche Begehren geplant

Quartierverein setzt sich zur Wehr


Von Helena Krauser,

Mit der Absage der «Superblocks» für das Wettstein-Quartier hat der Regierungsrat den Verein «Wettstein 21» erzürnt. Jetzt lehnt er sich auf.
Tobi
Interview zu GLP-Motionen

«Die Bevölkerung will, dass sich etwas ändert, aber mit realistischen Zielen»


Von Michelle Isler,

Grossrat Tobias Christ hat die moderaten Gegenvorschläge zu den am Sonntag abgelehnten Stadtklima-Initiativen nochmals aus der Schublade geholt. Ändern dürfte sich am eingeschlagenen Weg aber kaum etwas.
Esther Keller, Regierungsraetin des Kantons Basel-Stadt und Vorsteherin des Bau- und Verkehrsdepartements, in Basel, am Montag, 24. Januar 2022. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)
Nein zu den Stadtklima-Initiativen

Die Angst vor Baustellen hat überwogen


Von Valerie Zaslawski,

Das Basler Stimmvolk wünscht sich einen nachhaltigen Umbau der Stadt, aber nicht im Tempo der abgelehnten Stadtklima-Initiativen. Der Auftrag an die Regierung besteht trotz des deutlichen Neins weiterhin. Eine Analyse.
Haus, Umzug, Monopoly, Geld
Debatte zur Frage des Tages

Kleinere Wohnung, weniger Ballast


Von Michelle Isler,

Wegen des Klimas in eine kleinere Wohnung zu ziehen, ist vielen zu einschneidend. Einige Bajour-Leser*innen habens aber schon getan und sind zufrieden – von Verzicht sprechen sie nur bedingt.
Kleines Haus Tiny House
Klimalösung Suffizenz?

«Mit weniger Wohnfläche wäre die 10-Millionen-Schweiz kein Problem»


Von David Rutschmann,

Der Wohnflächenverbrauch in der Schweiz steigt seit 40 Jahren. Das braucht Platz und Energie. Die Politik scheut sich noch, in ihren Klimaplänen entsprechende Vorgaben zu weniger Flächenkonsum zu machen. Doch Ideen gibt es bereits.
The 29th March 2023 has the potential to go down in history as a milestone in the global  fight against the ever-more imminent climate crisis. For the first time ever, the European Court of Human Rights (ECtHR) in Strasbourg is holding a public hearing to assess the extent to which a nation such as Switzerland must reduce its greenhouse gas emissions more stringently to protect the human rights of its own population. The reason for this is the complaint with which the Senior Women for Climate Protection and four individual plaintiffs from Switzerland have now reached the ECtHR.
Der 29. März 2023 hat das Potenzial, als Meilenstein in die Geschichte im weltweiten Kampf gegen die sich immer deutlicher abzeichnende Klimakatastrophe einzugehen. Erstmals überhaupt überprüft der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Strassburg in einer öffentlichen Verhandlung, inwiefern ein Staat wie die Schweiz die Treibhausgasemissionen stärker reduzieren muss, um die Menschenrechte der eigenen Bevölkerung zu schützen. Anlass dafür ist die Beschwerde, mit der die KlimaSeniorinnen und vier Einzelklägerinnen aus der Schweiz an den EGMR gelangt sind.
Klima-Klagen

«Falls wir gewinnen, steht die Schweiz unter massivem Druck»


Von Fiona Keeling,

Ein Klimafall steht vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte: Sechs portugiesische Jugendliche klagen 33 Länder an – auch die Schweiz. Vor Ort war Rosmarie-Wydler Wälti, Co-Präsidentin der KlimaSeniorinnen, deren eigenes Urteil in einer ähnlichen Klage gegen die Schweiz noch hängig ist. Im Interview erzählt sie von ihrem Engagement
Stadt in der Hitze
Klimaliteratur

Die Klimakrise und ihre Bücher


Von Fiona Keeling,

In seinem neuen Roman beschäftigt sich der Science-Fiction-Autor Kim Stanley Robinson mit einer hypothetischen Zukunft in der Klimakrise. Wie Literatur ein Warnsystem sein kann und wie wir unsere Gegenwart nicht als Fatalität ansehen sollen, erzählt Moderator Christoph Keller anlässlich der Lesereihe «Climate Fiction».
Titelbild Benjamin Rytz
Verkehr in der Zukunft

«Der Rheintunnel ist überdimensioniert und unnötig»


Von Ernst Field,

Am Dienstag lancierten Befürworter*innen des Rheintunnels ihre Kampagne für dessen Bau. Die junge Generation sass bei der Medienkonferenz nicht am Tisch, das obwohl der Tunnel erst 2040 fertig gestellt wird. Das sagt ein 20-jähriger Klimaaktivist zum Bauprojekt.
RetoKnutti_Manuel_Rickenbacher
Klimaziele

«Shopping in London ist kein Menschenrecht»


Von Reto Knutti,

Am 18. Juni hat die Schweiz das Netto-Null-Ziel in der Abstimmung definitiv akzeptiert. Und gleichzeitig wollen alle wieder in die Ferien fliegen. Ist das ein Problem, und wie lösen wir diesen Widerspruch? Ein Gastkommentar von Klimaforscher Reto Knutti.
Kolumne
Die Nationalrätin hat das Wort

Der Eisbär wünscht sich ein Ja


Von Samira Marti,

Der Ausstieg aus fossilen Energien und das Ja zum Klimaschutzgesetz am 18. Juni ist überfällig, findet die Baselbieter SP-Nationalrätin Samira Marti in ihrer Kolumne. 
Sollberger2
Die Nationalrätin hat das Wort

Gut gemeint, reicht aber nicht


Von Sandra Sollberger,

Das Klimagesetz, über welches das Schweizer Stimmvolk am 18. Juni befinden wird, verursache vor allem Kosten, die den Mittelstand und sozial Schwache hart treffen würden, findet SVP-Nationalrätin Sandra Sollberger in ihrem Kolumnen-Beitrag.
Whylen
Grüner Wasserstoff 

Energiewende in der Pipeline 


Von Marc Gusewski,

Während Deutschland und Frankreich derzeit Wasserstoff-Pipelines ausbauen, möchte Basel den Rhein als Transportort für grünen Treibstoff nutzen. Ein Forum versucht nun, die unterschiedlichen Positionen einander näher zu bringen. 
Klima
Klimakrise

Klimabericht: Wir könnten 10 Millionen Menschenleben retten


Von Marie Tuil,

Der Weltklimarat IPCC hat in Interlaken getagt und festgestellt: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um die Klimakrise zu bekämpfen. Sie sind sofort umsetzbar. Ihre positiven Nebenwirkungen sind fast zu schön, um wahr zu sein, findet Marie Tuil. Aber: Wir müssen endlich handeln.
fossil fuels
Klimapolitik

Gasausbau als Stolperstein für Netto-Null?


Von Valerie Zaslawski,

Der Klimastreik möchte das geplante Gas-Terminal in Muttenz mit einem grossen Protest verhindern. Wir haben nachgefragt, wie die Baselbieter Parteien, insbesondere die Grünen, zu dem Projekt stehen.
Helma Pöppel
Ansage vom Klimastreik

«Das könnte das Lützerath von Basel werden»


Von Michelle Isler,

Am 3. März finden schweizweit Klimademos statt. Nicht so in Basel. Hier heckt der Klimastreik Basel andere Pläne aus. Im Fokus steht dabei das geplante Flüssiggasterminal in Muttenz.
Vermummte Teilnehmer einer unbewilligten Klimadenonstration zuenden einen Kartonturm mit Firmennamen an in Basel, am Samstag, 11. Februar 2023. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

«Es ist unser Recht, durch die Stadt zu laufen»


Von Michelle Isler,

Nach der Demonstration vom Samstag geben sowohl Polizei als auch die Organisator*innen an, Personen aus ihren jeweiligen Reihen seien verletzt worden. Wir haben mit einem Sprecher* des «Revolutionären Klimakollektiv» gesprochen und gefragt: Was soll das?
Teilnehmer einer unbewilligten Klimadenonstration ziehen durch die Stadt in Basel, am Samstag, 11. Februar 2023. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)
Nach Ausschreitungen

«Gewaltbereite Demos sind ein Randphänomen»


Von Michelle Isler,

Für einmal distanzieren sich Politiker*innen von links bis rechts von den Ausschreitungen an einer Klimademo. Solche Demos seien «nicht ihr Weg», sagen verschiedene Klimaaktivist*innen aus Basel.
Klimaaktivismus
Kommentar

Es gibt viel, viel Schlimmeres als nicht zerstörte Gemälde


Von Michelle Isler,

Härdöpfelstock auf Monet zu werfen, ist falsch. Doch rechtfertigt die Aktion angesichts der Klimakrise eine derartig medial aufgeheizte Empörungswelle?
Flora Buvette
Buvette

Kritik an der grünen Flora


Von Michelle Isler,

Letzte Woche wurde bekannt, dass die Wyniger-Gruppe ab 2023 die Flora-Buvette übernehmen wird, als erste klimaneutrale Buvette Basels. Das sei reines Greenwashing, sagen kritische Stimmen.
Laurin Hoppler
Klimagerechtigkeitsinitiative

Die Geduldsprobe


Von Daniel Faulhaber,

Der Grosse Rat spricht sich für einen klimaneutralen Kanton bis 2037 aus. Das ist Klimaschutz im Schneckentempo aus Sicht eines ehemaligen Klimajugendlichen, Laurin Hoppler.