Soll der Chienbäse abgesagt werden?
Beim traditionellen Chienbäse in Liestal steht das Feuer im Mittelpunkt: Ein Umzug mit zahlreichen brennenden Fackeln und Wagen zieht dann durchs Stedtli. In diesem Jahr könnte das Spektakel als pietätlos wahrgenommen werden, befürchtet SP-Stadträtin Pascale Meschberger – so kurz nach der Feuerkatastrophe in der Silvesternacht in Crans-Montana, bei der 40 Menschen ums Leben gekommen sind und mehr als 100 schwer verletzt wurden. Meschberger will deshalb im Stadtrat eine mögliche Absage diskutieren, berichtet das SRF-Regionaljournal. Auch sagt sie: Falls es zu einem Feuerunfall käme, wären die Schweizer Spitäler schon mit Brandopfern ausgelastet und würden womöglich an ihre Grenzen kommen. Den Sinn hinter einer Absage sieht dagegen Werner Fischer, Präsident der Interessengesellschaft Chienbäse und FDP-Einwohnerrat, «absolut nicht», sagt er der BaZ. Traditionen wie der Chienbäse würden der Bevölkerung Orientierung geben, findet er. Die Sicherheitsmassnahmen solle man trotzdem verbessern. In den kommenden Wochen wird der Stadtrat entscheiden, ob der Chienbäse wie geplant am 22. Februar stattfinden soll.
Kann man nicht vergleichen
Im Gegensatz zu Crans Montana, wo nicht geschultes Personal Pyrotechnik verwendete, geht es hier um Personen, die sich der Gefahr bewusst sind. Es ist Tradition und jeder geht entsprechend vorsichtig damit um. Man kann das eine mit dem anderen einfach nicht vergleichen. Pyrotechnik gehört nie in die Hände von ungeschulten Personen!
Ich finde es auf Grund der zeitlichen Nähe es unangebracht die Feierlichkeit in diesem Ausmass durchzuführen. Vielleicht kann man es anders gestalten.
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