Schaffen es die Grünen mit Arslan in die Regierung?
Die Basler Nationalrätin Sibel Arslan wechselt von der Basta zu den Grünen, wie beide Kantonalparteien am Dienstagabend bekanntgaben. Auf nationaler Ebene wird Arslan schon längst als Grüne gelesen, spätestens aber seit sie 2022 Vizepräsidentin der Partei geworden ist. Sie politisiert unter der Bundeshauskuppel erfolgreich als Aussenpolitikerin, wie ein Bajour-Artikel aufzeigt. Lokal wird Arslan immer wieder Interesse an einem Regierungsposten in Basel nachgesagt. Sie selbst sagt: «Wer gestalten will, muss bereit sein, Verantwortung zu übernehmen – auch in der Exekutive.» Ihre Bekanntheit und Interesse an einem Exekutivamt könnten für die Basler Grünen ein Glücksfall sein, denn sie sind seit 2021 nicht mehr im Regierungsrat vertreten. Co-Präsidentin Fleur Weibel sagt, die Grünen wollten bei den Gesamterneuerungswahlen 2028 den Wiedereinzug schaffen – sie freue sich über alle Kandidaturen.
Es dürfte nicht reichen ...
Dieser Wechsel stärkt die Grünen und schwächt die Basta. Das könnte auch im Grossen Rat nicht spurlos bleiben, da Sibel Arslan eine grosse Anhängerschaft hat. Für den Regierungsrat dürfte es trotzdem nicht reichen, weil die Grünen höchstens mit einer eingemitteten Person Wahlchancen haben – wie wir von der SVP ja auch. Sibel Arslan müsste da noch viel Kreide fressen, bis man sie als mehrheitsfähige, eingemittete Politikerin wahrnehmen wird.
Mehr Ausgewogenheit
In Basel ist die Politik seit Jahren unausgewogen - Linke Positionen überwiegen stark und werden immer radikaler … man spricht gerne über Rechtsradikale (dabei ist man sofort rechtsradikal wenn man nicht Grüne oder soziale Meinungen unterstützt), währendem die Antifa sich so gut wie alles erlauben kann! Ich wünschte mir mehr Ausgewogenheit!
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