Nachwuchswettbewerb Scoop!
Leerstand statt Pop-up
Von David Rutschmann,
X driftet ab, der Kanton bleibt
Von Dominik Asche,
Stören dich die vielen Demos in der Stadt?
Die Kantonspolizei hat die Demonstrationsstatistik 2025 veröffentlicht. «Mehr Kundgebungen als Tage im Jahr» titelt die BaZ mit Verweis auf die Gesamtzahl von 394 Kundgebungen (86 unbewilligt). Allerdings werden da auch Standkundgebungen und Mahnwachen dazugerechnet – Demonstrationen, die sich durch die Innenstadt bewegen, wurden 2025 68 Stück gezählt (19 mehr als im Vorjahr). Zum Vergleich: 2022 fanden über 100 Kundgebungen weniger statt, es gab aber fast gleich viele Demonstrationen (69). Der starke Anstieg an Kundgebungen in den vergangenen Jahren ist also vor allem auf Standkundgebungen und Mahnwachen zurückzuführen. Dennoch wird derzeit viel über die Demonstrationszüge in der Innenstadt diskutiert. Die prekäre Lage der Kurd*innen in Syrien/Rojava mobilisiert in Basel, wo es eine grosse kurdische Community gibt. Laut Prime News hat es in den vergangenen 20 Tagen sieben Demos dazu gegeben – mit teils längeren Blockaden und Störungen, wie die Basler Verkehrsbetriebe bestätigen.
Solidarisieren oder Selbstinszenieren?
Wenn ich in meinem Freundeskreis frage, wieso sie an Demos gehen, wird oft mit schwammigen Begriffen wie «solidarisieren» und «Zeichen setzen» um sich geworfen. Die Frage, ob dies den Betroffenen in irgendeiner Weise hilft, wird gar nicht gern gehört. Mir scheint es sich in erster Linie um Selbstdarstellung zu handeln, die nicht hinterfragt werden darf.
Abgesehen davon ist die Heuchlerei überwältigend. Wir sind die armen Opfer, die von der Staatsgewalt unterdrückt werden. Die SVP und den Marsch fürs Läbe (von denen ich sehr wenig halte) zu bedrohen ist aber ganz ok.
Die vielen Demos in der Stadt – total kontraproduktiv!
Eine Planung der täglichen Aktivitäten ist in letzter Zeit unmöglich geworden (Arztbesuche, Teilnahme an Meetings, Einkäufe, Reisen im ÖV etc.). Der ÖV wird blockiert. Viele Straßen können während längerer Zeit nicht überquert werden. Das Einhalten von Terminen wird dadurch häufig verunmöglicht.
Dazu kommt noch, dass mich der Inhalt der Demos überhaupt nicht interessiert. Über politische und gesellschaftliche Themen orientiere ich mich jeweils in den Medien – und zwar dann, wenn mich etwas wirklich interessiert. Ich lasse mir mir die Meinung hierzu nicht aufzwingen.
Rösti gibt Durchmesserlinie das Go
Von David Rutschmann,
Neues Spekulum soll Frauen Kontrolle geben
Von Annalou Baumann,
«Es reicht, wir müssen aufstehen»
Von Valerie Zaslawski,
Soziale Chance oder «Inkassohilfe des Staats»?
Von David Rutschmann,
Lust, als Journalist*in durch das Basler Umland zu rennen und Geschichten zurückzubringen? Dann bewirb dich als Praktikant*in bei Bajour. Start: ab sofort.
Bürokratie statt Brokkoli
Von Valerie Wendenburg,
Inklusives Café Einzigartig eröffnet an der Clarastrassse
Von Helena Krauser,
Wir bei Bajour sind dabei, ein echtes Zukunftslabor für Lokaljournalismus zu entwickeln, und dafür brauchen wir dich: Eine*n Redaktor*in mit Erfahrung, die*der den Glauben an das Wachstum der Branche nicht verloren hat. Wir suchen eine Person, die keine Lust mehr auf Abbau hat, sondern richtig Bock, etwas Neues aufzubauen. Start: März 2026
Kontrollen und Feuerverbot im Cliquenkeller
Von Valerie Zaslawski,
«Sie verzieht nicht das Gesicht, wenn es nicht gut ist»
Von Annalou Baumann,
Die zweihundert Möglichkeiten der Museumsnacht
Von Annalou Baumann,
«Ich freue mich darauf, wieder Debatten zu führen»
Von Balz Herter,
Medienvielfalt unter Druck
Von Valerie Wendenburg,
Rote Köpfe wegen gekappter Linie
Von David Rutschmann,
Elys Boulderloft in neuen Händen
Von Helena Krauser,
Konflikte kennen keine Grenzen
Von Valerie Wendenburg,
Blumen vor dem Laden – Bewilligung fehlt noch
Von Valerie Wendenburg,
Politik fordert mehr Planungssicherheit für Festivals
Von Helena Krauser,
Bowls beim Bankverein
Von David Rutschmann,
Ein Discounter pflügt durchs Blumenladenfeld
Von Valerie Wendenburg,
Sicherheit ist nicht verhandelbar
Von Cathérine Miville,
«Wer diese Tradition liebt, sollte dabei sein dürfen»
Von Annalou Baumann,
«Das Kindernäscht fällt durchs Raster»
Von Valerie Wendenburg,
Hallo Nachbar*in, wie lebt es sich in den Superblocks?
Von Alfred Schlienger,
Polit-Gespräche zum Jahresende
«Die Sicherheit hat oberste Priorität»
Von Valerie Zaslawski,
«Ich übe mein Amt aus, als wenn nichts wäre»
Von Dominik Asche,
«Ich finde es spannend, das Parlament zu leiten»
Von Dominik Asche,
Kein Coup, aber vielleicht ein Denkzettel
Von David Rutschmann,